Quelle: ZAMG

1:3-Heimpleite der Austria - Salzburg gewinnt in St. Pölten

05.11.2017 - 18:34
Grün-Weiß liegt der Austria nicht© APA (Neubauer)Grün-Weiß liegt der Austria nicht

Drei Tage nach dem 4:1-Europa-League-Triumph bei HNK Rijeka hat die Wiener Austria in der Fußball-Bundesliga einen Dämpfer erlitten. Die "Veilchen" kassierten in der 14. Runde eine 1:3-(1:0)-Heimniederlage gegen den SV Mattersburg. Red Bull Salzburg hingegen wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann 3:1 (1:1) bei Tabellenschlusslicht St. Pölten und rückte bis auf einen Punkt an Sturm Graz heran.

Kevin Friesenbichler erzielte zwar in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Führung für die Austria (45+2.). Doch Michael Perlak (53.) sowie die nach der Pause eingewechselten Masaya Okugawa (79.) und Smail Prevljak (81./Freistoß) sorgten dafür, dass der Vizemeister in der Liga nun schon vier Spiele sieglos ist und einen Zähler hinter Aufsteiger LASK auf Platz fünf zurückfiel. Auf den drittplatzierten Erzrivalen Rapid fehlen bereits sieben Zähler, auf Tabellenführer Sturm sogar 13.

Dabei galt der Tabellenvorletzte Mattersburg als Lieblingsgegner der Favoritner, die zuvor 14-mal (13 Siege, 1 Remis) en suite gegen die Burgenländer ungeschlagen geblieben waren. Für die Gäste war es im 50. Duell der beiden Clubs der erste Erfolg über die Austria seit dem 2:0-Heimsieg am 20. März 2012. Die Wiener prolongierten damit ihre Heimschwäche in dieser Saison, halten nach sieben Spielen im Prater-Oval weiter nur bei drei Siegen.

Mit einem Sieg gegen Bundesliga-Schlusslicht SKN St. Pölten hat Fußball-Meister Red Bull Salzburg den Rückstand auf Tabellenführer Sturm Graz auf einen Punkt verringert. Die Salzburger setzten sich am Sonntag nach einem frühen Rückstand noch mit 3:1 (1:1) durch. Den noch immer sieglosen St. Pöltnern fehlen nun acht Punkte auf den Vorletzten Mattersburg.

In der sechsten Minuten brachte Michael Huber St. Pölten mit einem Kopfball in Führung, ein "Geschenk" von SKN-Goalie Christoph Riegler ermöglichte Takumi Minamino in der 35. Minute einen relativ billigen Ausgleich. In der Nachspielzeit der über weite Strecken ausgeglichen ersten Hälfte verschoss Lonsana Doumbouya noch einen Elfmeter. Nach der Pause sorgten Marc Rzatkowski (54.) und per Kopf Minamino (80.) für den Sieg.

(APA)

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