Quelle: ZAMG

Sturm gewann bei Rapid 2:1, WAC gegen Admira siegreich

19.08.2017 - 20:35
Sturm Graz bleibt in der Bundesliga ungeschlagen© APASturm Graz bleibt in der Bundesliga ungeschlagen

Sturm Graz hat mit dem fünften Saisonsieg den perfekten Saisonstart prolongiert. Die Steirer siegten am Samstag bei Rapid 2:1 und feierten damit ihren besten Start seit Bestehen der Fußball-Bundesliga. Ex-Rapidler Deni Alar (17.) und Thorsten Röcher trafen für die Gäste. Stephan Auer ließ Rapid mit dem Anschlusstreffer vergeblich hoffen (60.). IM Abendspiel rang der WAC neun Admiraner 2:0 nieder.

Rapids Trainer Goran Djuricin zog nach der bitteren 1:3-Niederlage in der Vorwoche gegen die Admira alle Register und brachte Routinier Steffen Hofmann zum zweiten Mal in dieser Saison von Beginn. Der 36-Jährige war es auch, der die erste Chance der Wiener einleitete. Sein Zuspiel konnte Louis Schaub nicht bändigen. Nach einem Gestocher kam Schaub doch noch zum Abschluss, fand jedoch in Jörg Siebenhandl seinen Meister (11.).

Damit war das offensive Pulver der Hütteldorfer in Halbzeit eins verschossen. Sturm machte es besser. Die Grazer, die sich zu Beginn aufs Kontern beschränkten, spielten ihre erste Möglichkeit perfekt aus. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Giorgi Kvilitaia schloss Deni Alar den Gegenangriff nach Röchers Vorarbeit ohne Mühe ab.

Die Gäste lauerten weiter auf ihre Chancen und fanden diese auch vor. Doch Röcher scheiterte am aufmerksamen Richard Strebinger (28.). Nach der Pause setzten die Steirer die erste Duftmarke nach wenigen Augenblicken. Der Abschluss von Philipp Huspek fiel jedoch noch zu zentral aus (47.). Besser machte es Röcher nach 53 Minuten. Nach einem sehenswerten Seitenwechsel von Peter Zulj musste Röcher nach einer Flanke von Stefan Hierländer nur noch einnicken.

Sturm drängte auf die Vorentscheidung. Dennoch waren es die Grün-Weißen, die den Anschluss fanden. Der zur Pause eingewechselte Joelinton düpierte an der Eckfahne Charalampos Lykogiannis, seine scharfe Hereingabe brachte Auer im Tor unter. In der Nachspielzeit hatte Schaub vermeintlich den Ausgleich auf dem Fuß.

In Wolfsberg sorgten Mihret Topcagic und Christopher Wernitznig für den zweiten Saisonsieg für den WAC. Die Elf von Trainer Heimo Pfeifenberger zog mit nunmehr sechs Zählern mit der Admira gleich.

Die Admira wehrte sich tapfer, erlebte in Wolfsberg letztlich aber einen Abend zum Vergessen. Maximilian Sax kritisierte eine Gelbe Karte für Teamkollege Daniel Toth anhaltend, und sah von Schiedsrichter Julian Weinberger innerhalb weniger Sekunden Gelb-Rot (29.). Zehn Minuten später flog auch noch Toth nach seinem zweitem Gelb-Foul vom Platz (39.).

Der spätere Matchwinner Topcagic hätte bereits in der ersten Hälfte drei Mal die Führung besorgen können. In der 13. Minute schoss sich der Stürmer nach schöner Vorarbeit von Bernd Gschweidl mit der Ferse unglücklich selbst ans Standbein. Danach setzte der 29-jährige Bosnier einen Kopfball knapp am Tor vorbei und kurz vor der Pause scheiterte er mit einem Schuss aus spitzem Winkel an der linken Stange (42.). Nemanja Rnic setzte den Nachschuss drüber.

Zuvor hatte Admiras Christoph Knasmüllner aus 20 Metern knapp am Tor vorbeigeschossen. Es war die einzige Möglichkeit der Niederösterreicher für lange Zeit. Denn nach dem Seitenwechsel igelten sich die acht verbliebenen Feldspieler etwa 30 Meter vor dem Tor ein - und machten dabei vieles richtig. Wolfsberg lief an, passte und flankte, stets war ein Bein oder Kopf eines Admiraners dazwischen. Bis Daniel Offenbacher am regennassen Rasen aus der Distanz abzog und Admira-Goalie Andreas Leitner den Ball nicht bändigen konnte. Topcagic vollendete die leichte Abstauber-Übung (75.).

Danach riskierte die Admira mehr: Markus Lackner ließ mit einem Heber neben das Tor die erste Topmöglichkeit auf den Lucky Punch aus (78.). Und auch Manuel Maranda hatte mit einem Abschluss aus kurzer Distanz Pech, weil Rnic gerade noch blockte (89.). In der Nachspielzeit vollendete Wernitznig einen Konter mit einem strammen Schuss zum 2:0 (93.).

(APA)

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