Quelle: ZAMG

Sturm erklomm mit 3:2 in Mattersburg Tabellenspitze

06.08.2017 - 21:23
Dritter Sieg im dritten Spiel für die Grazer© APADritter Sieg im dritten Spiel für die Grazer

Sturm Graz ist in der Fußball-Bundesliga weiter makellos. Drei Tage nach dem Europacup-Aus gegen Fenerbahce feierten die Grazer in Mattersburg einen 3:2-Erfolg. Die Elf von Trainer Foda steht nach der 3. Runde als einziges Team mit dem Punktemaximum an der Spitze. Im 322. Wiener Fußball-Derby trennten sich Rapid und die Austria 2:2, der WAC fuhr mit einem 1:0 gegen Altach die ersten Punkte ein.

Charalampos Lykogiannis (17.), Philipp Huspek (51.) und Ex-Mattersburger Thorsten Röcher (69.) steuerten die Tore zum letztlich verdienten Sieg der Steirer bei. Bei Mattersburg hatte Markus Pink die frühe Führung markiert (9.). Stefan Maierhofer besorgte aus einem Handelfmeter in der Nachspielzeit den 2:3-Endstand.

Das 322. Wiener Derby endete mit einem 2:2-Remis. In einer hart umkämpften ersten Hälfte sorgte Schaub in der 39. Minute per Kopf für den ersten Derby-Treffer Rapids in der neuen Heimstätte - und damit auch für die Pausenführung. Danach übernahmen die Hausherren das Kommando, Schaub erhöhte in einer Drangphase auf 2:0 (55.). Der Anschlusstreffer durch Dominik Prokop (72.) brachte noch einmal Spannung in die Partie, die dann nach dem 2:2-Ausgleich durch einen Holzhauser-Elfmeter sogar noch zu kippen drohte.

In der hektischen, hitzigen Schlussphase unterbrach Schiedsrichter Alexabder Harkam die Partie in der 87. Minute, nachdem Anhänger aus dem Block der Grün-Weißen Gegenstände auf das Spielfeld geworfen hatten. Nach einer kurzen "Cool-down"-Phase ging es mit einem Eckball von Holzhauser weiter. Die Austria war jetzt dem Sieg sogar näher, Friesenbichler (95.) vergab am Fünfer die letzte Chance. Rapid brachte das 73. Remis in einem Wiener Derby über die Zeit.

Währenddessen schrieb der Wolfsberger AC erstmals in der heurigen Saison voll an. Bernd Gschweidl besorgte nach 241 torlosen Bundesliga-Minuten den ersten Treffer der Elf von Trainer Heimo Pfeifenberger. Die Altacher hingegen zeigten drei Tage nach dem erfolgreichen Europacup-Auftritt gegen Gent einen matten Auftritt.

(APA)

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