Quelle: ZAMG

Siege für Salzburg und LASK in der Fußball-Bundesliga

05.08.2017 - 21:03
Salzburg übernahm nach dem 5:1 die Tabellenführung© APASalzburg übernahm nach dem 5:1 die Tabellenführung

Der amtierende Meister Salzburg hat sich in der dritten Runde der heimischen Fußball-Meisterschaft gegen die Admira den Frust über das erneute Scheitern in der Champions League-Qualifikation von der Seele geschossen. Die Bullen besiegten die Südstädter in Wals-Siezenheim klar mit 5:1. Auch Aufsteiger LASK hat seinen Erfolgslauf mit einem 2:0-Heimsieg gegen St. Pölten prolongiert.

Wenig Zeit blieb den Fußballern von Red Bull Salzburg, das erneute Scheitern auf dem Weg in die Königsklasse zu verarbeiten. Gegen die Admira war von etwaiger Enttäuschung aber nichts zu sehen. Munas Dabbur (9.),Hannes Wolf (29.), Duje Caleta-Car (51.), Fredrik Gulbrandsen (59.) und Hwang Hee-chan (76.) erzielten die Tore der Hausherren. Die Anhänger ließen sich allerdings nur vereinzelt versöhnen, die offizielle Zuschauerzahl lautete 5.033.

Das Team von Trainer Marco Rose bleibt damit weiter ungeschlagen und übernahm vor den Sonntagsspielen zunächst mit sieben Punkten die Tabellenspitze. Rose veränderte seine Startformation im Vergleich zum Auswärts-0:0 am Mittwoch gegen Rijeka an vier Positionen. Die Gäste versuchten mit einem massiven Fünfermittelfeld das Zentrum dichtzumachen, doch es dauerte nur neun Minuten, ehe sich die Salzburger erfolgreich durchkombinierten. Der oft gescholtene Stürmer Dabbur übernahm einen Berisha-Fersler, ließ zwei Admiraner aussteigen und schloss mit dem Spitz von der Strafraumgrenze ab.

Die Linzer halten nun ebenfalls bei sieben Punkten und behielten ihre weiße Weste in ihrer Wahlheimat Pasching. Für die Gäste war es hingegen die dritte Niederlage in Folge. Torschützen waren Rene Gartler (10.) und Rajko Rep (89.). Dabei waren es die Gäste, die den besseren Start in das Spiel vorfanden. Roope Riski hätte St. Pölten bereits nach wenigen Minuten in Führung bringen müssen. Der finnische Angreifer tauchte nach einem glücklich verlaufenen Pressball im Mittelfeld vor LASK-Kapitän Pavao Pervan auf, schoss den Ball aber am kurzen Eck vorbei (3.).

Von den unterschiedlichen Ausgangslagen war wenig zu bemerken. Die Niederösterreicher zeigten sich im Vergleich zum 1:4-Heimdebakel gegen Rapid in der Vorwoche mannschaftlich stark verbessert. Beim Team der Stunde aus Linz lief spielerisch hingegen wenig zusammen. Die Führung resultierte wie schon zuletzt aus einer Standardsituation. Peter Michorl chippte den Ball in den Strafraum, Bruno verlängerte per Kopf auf den knapp im Abseits stehenden Gartler, das Tor hätte nicht zählen dürfen.

(APA)

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