Quelle: ZAMG

Kein ÖFB-Sieg in dritter Europa-League-Qualirunde

27.07.2017 - 23:19
Die Türken nehmen einen Sieg mit zwei Auswärtstoren mit ins Rückspiel© APADie Türken nehmen einen Sieg mit zwei Auswärtstoren mit ins Rückspiel

Sturm Graz steht nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Fenerbahce Istanbul in der dritten Qualifikationsrunde zur Fußball-Europa-League vor dem Aus. Zwar brachte Stefan Hierländer die "Blackies" am Donnerstagabend im mit 15.323 Zuschauern ausverkauften Stadion früh in Führung (10.). Doch ein Eigentor von Dario Maresic (29.) und ein Kopfball-Treffer von Roman Neustädter (34.) sorgten für die Wende.

Es war die bereits achte Europacup-Heimniederlage en suite für Sturm. Damit sollte das Rückspiel für Fenerbahce in einer Woche im heimischen Sükrü-Saracoglu-Stadion in Istanbul nur noch Formsache sein. Der Aufsteiger dieses Duells spielt dann im Play-off um einen Platz in der Gruppenphase der Europa League, für den Verlierer ist die Europacup-Saison dagegen schon Anfang August zu Ende.

Etwas besser ist die Ausgangslage vor dem Rückspiel für die Wiener Austria. Im Hinspiel mussten sich spielerisch enttäuschende "Veilchen" am Donnerstag im Happel-Stadion gegen Außenseiter AEL Limassol mit einem 0:0 begnügen und sind im Rückspiel in Zypern am kommenden Mittwoch gefordert. Der mühsame Saisonstart ist prolongiert, weiter fehlt ein Pflichtspieltor.

Die Austria wirkte nach dem Stolperstart in Cup und Meisterschaft von Beginn an etwas gehemmt, verstand es in der ersten Hälfte nur selten, die kompakte Defensive des Gegners auszuhebeln. Auch Taktgeber Raphael Holzhauser, beim 0:3 in Altach noch gesperrt, konnte vorerst keine entscheidenden Impulse liefern. Immerhin kam man zu einigen brauchbaren Chancen.

Der SCR Altach überraschte indes im Hinspiel auswärts bei KAA Gent und erkämpfte ein 1:1-Unentschieden. Die Vorarlberger gingen bereits nach fünf Minuten durch Louis Ngwat-Mahop in Führung, mussten jedoch in der Schlussphase den Ausgleich durch den eingewechselten Kalifa Coulibaly hinnehmen und waren damit noch gut bedient.

Altach erwischte vor rund 15.000 Zuschauern, darunter auch etwa 100 Schlachtenbummler aus Vorarlberg, einen Traumstart und ging mit der ersten Chance in Führung. Nach einer Flanke von Kristijan Dobras köpfelte Simon Piesinger den Ball zunächst an die Stange, ehe Ngwat-Mahop im Nachsetzen traf. Nur wenige Augenblicke später hatte Stefan Nutz das zweite Tor auf dem Fuß, scheiterte aber an Gent-Goalie Lovre Kalinic.

Eine Viertelstunde vor Schluss schlugen die Belgier eiskalt zu. Nachdem Ngamaleu den Sitzer auf die Entscheidung ausgelassen hatte, schloss Coulibaly den Gegenangriff erfolgreich ab. Am Ende erkämpften die Altacher somit ein unter dem Strich schmeichelhaftes Remis, das ihnen für das Rückspiel am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr) auf dem Innsbrucker Tivoli alle Chancen offen lässt.

(APA)

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