Quelle: ZAMG

Bundesligasaison startet - Salzburg einmal mehr der Gejagte

22.07.2017 - 10:33
Rapid empfängt in Hütteldorf den SV Mattersburg© APARapid empfängt in Hütteldorf den SV Mattersburg

Am Samstag startet in Österreich die neue Bundesliga-Saison. Zum Auftakt trifft Rekordmeister Rapid auf Mattersburg, der WAC empfängt den aktuellen Meister Salzburg und der LASK bekommt es beim Liga-Comeback mit der Admira zu tun. Die Saison 2017/18 ist die letzte, in der zehn Mannschaften um den Titel kämpfen. Im Zuge der Ligareform spielen ab 2018 zwölf Mannschaften in der Bundesliga.

Rapid Wien eröffnet zu Hause gegen den SV Mattersburg die neue Saison (16.00 Uhr/live Sky). Für den Fünften der abgelaufenen Saison zählt das Vergangene nicht mehr. "In vier Wochen Vorbereitung kann man nicht zaubern. Wir wissen, wie stark Mattersburg ist. Wir wissen aber auch, wie stark wir sein können", sagt Rapid-Trainer Goran Djuricin. Für den Coach des Rekordmeisters ist klar, dass "es in unserer Liga schon seit Jahren keine sogenannten Jausengegner mehr" gibt. Bei den Mattersburgern hofft man, an die guten Leistungen im Frühjahr anschließen zu können. "Wir haben gesehen, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Diese Euphorie wollen wir mitnehmen", sagt Coach Gerald Baumgartner.

Der heimische Serienmeister Red Bull Salzburg hat die ersten drei Pflichtspiele unter Neo-Trainer Marco Rose allesamt souverän zu null gewonnen. Dieser Trend soll nun auch beim Bundesliga-Start am Samstagabend (18.30) in Wolfsberg gegen den WAC fortgesetzt werden. "Das ist ein ganz wichtiger Bewerb für uns, in den wir natürlich auch gerne erfolgreich starten möchten", betonte Rose. Nach den beiden 3:0-Siegen in der Champions-League-Qualifikation gegen Maltas Meister Hibernians FC und dem 7:0-Cup-Triumph in Deutschlandsberg kann seine Mannschaft "mit einem guten Gefühl" nach Kärnten fahren.

Nach 2.250 Tagen bestreitet der LASK am Samstag (ebenfalls 18.30 Uhr) wieder ein Bundesliga-Match. Der Aufsteiger empfängt in Pasching die Admira, die nach Platz sechs in der abgelaufenen Saison erneut nichts mit dem Abstieg zu tun haben will. Letzteres haben sich auch die Linzer zum Ziel gesetzt. "Wir haben Respekt, aber keine Angst", betonte Trainer Oliver Glasner vor dem Auftaktduell mit den Südstädtern. Um nach der souveränen Erste-Liga-Saison nun auch in der Bundesliga zu bestehen, hat Glasner "das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Wir haben in der Vorbereitung sehr, sehr viel mit Dreierkette gespielt", dieses System sei aber nicht in Stein gemeißelt.

Die beiden Europa-League Starter Sturm und Altach kommen am Sonntag zum Einsatz. Die Austria steigt mit einem Auswärtsspiel in Altach in das Fußball-Ligageschehen ein. Austria-Trainer Thorsten Fink, der vor Saisonbeginn das Ziel Meistertitel ausgegeben hatte, freute sich auf den Meisterschaftsbeginn. "Wir hatten eine hervorragende Vorbereitung. Ich bin zuversichtlich, dass uns ein guter Auftakt gelingt."

Dass Altach bereits vier Pflichtspiele mehr in den Beinen hat, störte Fink nicht. "Einerseits ist Altach schon im Rhythmus, auf der anderen Seite hatten sie jetzt ein Auswärtsspiel in Weißrussland", spielte er auf den weiten Reiseweg der Vorarlberger an.

Sturm Graz und der SKN St. Pölten beschließen am Sonntag ab 19.00 Uhr in Graz-Liebenau die erste Runde. Während die Steirer nach dem Einzug in die dritte Qualifikationsrunde zur Europa League die Duelle mit Fenerbahce herbeisehnen, plagte sich St. Pölten in den jüngsten Tagen mit den Nachwehen des blamablen Aus in der ersten Runde des ÖFB-Cups.

1:2 unterlagen die Niederösterreicher am Dienstag bei Regionalligist Austria Klagenfurt. Die St. Pöltner verschliefen die erste Spielhälfte völlig, die Wende glückte trotz einer Leistungssteigerung nicht mehr. "Die Favoritenrolle von Sturm für dieses Spiel hat sich damit noch einmal gefestigt", meinte SKN-Trainer Jochen Fallmann. Nichtsdestotrotz wollen seine "Wölfe" aus der Merkur-Arena etwas mitnehmen: "Wir wissen, dass wir an einem guten Tag Möglichkeiten haben."

(APA)

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