Quelle: ZAMG

Salzburg krönte sich mit 1:0 über Rapid zum Meister

13.05.2017 - 20:35
Der neue österreichische Meister macht die Welle© APA (Krugfoto)Der neue österreichische Meister macht die Welle

RB Salzburg hat am Samstag den Gewinn des Fußball-Meistertitels endgültig unter Dach und Fach gebracht. Die "Bullen" feierten gegen Rapid dank eines Treffers von Lazaro (73.) einen verdienten 1:0-Heimsieg und sind damit drei Runden vor Schluss nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Austria Wien schlug Ried 3:0, St. Pölten besiegte Mattersburg 1:0 und die Admira bezwang den WAC 3:2.

Während an der Tabellenspitze alles klar ist und auch die Austria ihren zweiten Platz festigte, gibt es am Sonntagnachmittag im "Ländle" zwischen Altach und Sturm ein direktes Duell um Rang drei (mit Restchancen auf die Vizemeisterschaft). Auch im Abstiegskampf sind die Würfel noch nicht gefallen, Verlierer der Runde sind hier aber Ried und der WAC.

In Salzburg freut man sich jedenfalls über den vierten Titel in Folge, dieses Kunststück gelang zuletzt der Austria (1978-1981). Mit einem Erfolg im Cupfinale - ebenfalls gegen Rapid - könnten die "Bullen" sogar das vierte Double in Serie fixieren.

Die Gefahr einer neuerlichen Verschiebung der achten Meisterschaft in der Red-Bull-Ära bestand vor 15.892 Zuschauern in Wals-Siezenheim nicht wirklich. Angesichts der noch nicht gebannten Abstiegsgefahr konzentrierte sich Rapid vor allem aufs Verteidigen und ließ im Spiel nach vorne nur zaghafte Bemühungen erkennen. Das reichte aber, um Salzburgs Offensive zumindest vorerst zu bändigen.

Nach dem Seitenwechsel schien es kurzzeitig, als würde Rapid mehr für einen Torerfolg investieren. Es sollte aber nur ein kurzes Aufflackern bleiben, denn auch nach der Einwechslung von Louis Schaub nach fast zweimonatiger Verletzungspause befand sich Rapid zumeist in der Defensive. In der 73. Minute wurde schließlich Rapids Abwehrriegel geknackt. Nach einer Standard-Situation brachten die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone und dieser landete vor den Füßen von Lazaro, der über den Kopf von Knoflach hinweg ins lange Eck einnetzte.

Die Wiener Austria sorgte gegen Tabellenschlusslicht Ried in Person von Olarenwaju Kayode rasch für klare Verhältnisse: Der violette Torjäger traf in den Minuten 16 und 21 zur 2:0-Führung und zog damit auch an der Spitze der Torschützenliste mit Sturm-Angreifer Deni Alar (je 16 Tore) gleich. Noch vor der Pause machte Tarkan Serbest mit einem satten Schuss alles klar (31.). In der zweiten Hälfte kamen die zuletzt im Aufwärtstrend befindlichen Innviertler etwas besser ins Spiel, am Resultat änderte sich aber nichts mehr.

Viele Tore fielen in der Südstadt. Zunächst ging der nun auch in den Abstiegskampf involvierte WAC durch Tschernegg in Führung (29.), doch die Admira glich noch vor der Pause durch Sax aus (37.). Zwierschitz brachte dann in der 50. Minute die Hausherren erstmals in Führung, welche erneut Tschernegg zwölf Minuten später egalisierte. Letztlich war es aber das Heimteam, das für seine Offensivbemühungen belohnt wurde: Patrick Schmidt zog in Minute 80 aus rund 20 Metern ab und traf zum 3:2-Endstand. Für den WAC bedeutet diese Niederlage den Rückfall auf Rang neun, der Vorsprung auf den Letzten Ried beträgt weiter vier Punkte.

Auch im zweiten Heimspiel einer NÖ-Mannschaft gab es einen Heimerfolg: St. Pölten gelang in einem lange Zeit sehr ausgeglichenen Match gegen Mattersburg in der 72. Minute das Siegestor: Martic traf ins Netz, was für den SKN in Sachen Klassenerhalt noch sehr viel wert sein könnte. Punktegleich mit dem nun Vorletzten WAC liegen die Niederösterreicher auf Rang acht, Mattersburg ist als Siebenter - wie auch der Sechste Rapid - sechs Zähler vom Tabellenende entfernt.

(APA)

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