Quelle: ZAMG

Siege für Austria, Sturm und Mattersburg

04.03.2017 - 20:50
Freude bei den Wienern über den Dreipunkter in Ried© APAFreude bei den Wienern über den Dreipunkter in Ried

Austria Wien und Sturm Graz haben am Samstag in der Fußball-Bundesliga klare Siege gefeiert und sind damit dem Tabellenzweiten SCR Altach nahe gerückt. Sturm bezwang zu Hause Altach mit 3:0, die Austria siegte bei der SV Ried ebenfalls mit 3:0 und verdarb Lassaad Chabbi das Debüt auf der Trainerbank des Schlusslichts.

Altach liegt damit nach zwei Dritteln der Meisterschaft nur noch zwei Punkte vor der Austria und vier vor Sturm. Der WAC und die Admira trennten sich 1:1. Der Tabellen-Vorletzte Mattersburg besiegte St. Pölten mit 1:0, rückte den Niederösterreichern bis auf einen Punkt nahe und hat nun drei Zähler Vorsprung auf Ried. Die 24. Runde wird am Sonntag (16.30) mit der Partie Rapid Wien gegen Tabellenführer Red Bull Salzburg abgeschlossen.

Die Austria vermieste Lassaad Chabbi dessen Debüt als Ried-Cheftrainer gehörig. Die Wiener setzten sich im Innviertel mit 3:0 (2:0) durch und behaupteten ihren dritten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den Zweiten Altach beträgt nur noch zwei Punkte. Die Tore vor 4.000 Zuschauern erzielten Raphael Holzhauser (24.), Larry Kayode (44.) und Lucas Venuto (58.). Die Rieder sind nach ihrer sechsten Niederlage in Folge, der 12. in den vergangenen 14 Runden, weiter Tabellenschlusslicht. Auf den Vorletzten Mattersburg fehlen zwölf Runden vor Schluss bei klar schlechterem Torverhältnis drei Punkte, auf den Achten St. Pölten sind es deren vier. Die Austria zeigte sich nach zuletzt schwankenden Leistungen in Ried von ihrer effektiven Seite. Fünf Spiele sind die Wiener gegen die Innviertler unbesiegt, vier davon haben sie gewonnen. Die Violetten haben als einziges Team der Liga in allen bisherigen Saisonpartien getroffen, kommenden Samstag empfangen sie den WAC. Die Rieder müssen nach St. Pölten - und stehen dort bereits unter Druck.

Nach drei Niederlagen zum Auftakt konnte Sturm den ersten Frühjahrssieg einfahren. Die Steirer setzten sich vor eigenem Publikum gegen Altach dank Treffern von Stefan Hierländer (19.), Baris Atik (64.) und Marc Andre Schmerböck (80.) mit 3:0 durch und rückten damit bis auf vier Punkte an den Tabellenzweiten aus Vorarlberg heran. Außerdem durfte sich Sturm über den ersten Heimsieg seit dem 15. Oktober des Vorjahres (1:0 gegen Ried) freuen. Danach folgten bis zum Duell mit Altach ein Remis und vier Niederlagen in der Merkur Arena. Altach verlor bereits das elfte Auswärtsmatch en suite gegen Sturm bei einem Torverhältnis von 6:39 und ist gegen die "Blackys" seit acht Partien sieglos.

Der WAC verpasset den dritten Heimsieg in Folge. Die Wolfsberger gingen gegen die Admira zwar durch Michael Sollbauer in der 15. Minute in Führung, Christoph Knasmüllner gelang aber in der 81. Minute aus einem Foul-Elfmeter noch der Ausgleich zum 1:1-Endstand. Für Sollbauer war es der erste Treffer im 156. Liga-Match für den WAC. Beide Teams vergrößerten damit den Vorsprung auf Schlusslicht Ried auf jeweils neun Punkte. Die Admira blieb durch den Punkterfolg auch im vierten Frühjahrsmatch unter Neo-Coach Damir Buric ohne Niederlage.

Mattersburg gab ein weiteres starkes Statement im Abstiegskampf ab. Die Burgenländer feierten einen 1:0 (0:0)-Heimsieg im "Sechs-Punkte-Spiel" gegen St. Pölten und setzten sich um drei Zähler von Tabellenschlusslicht Ried ab. Dank eines "Jokertors" von Fran (72.) liegt Mattersburg nur noch einen Punkt hinter den achtplatzierten St. Pöltnern. Die Truppe des im Winter gekommenen Trainers Gerald Baumgartner ist dank des dritten Siegs im vierten Spiel (1 Niederlage) das beste Frühjahrsteam. Die bisher makellosen Salzburger treten erst am Sonntag bei Rapid an. Erstmals in der laufenden Saison hat Mattersburg einen Punktevorsprung auf Platz zehn. St Pölten, das ebenso gut aus der Winterpause gekommen war wie Mattersburg, musste die zweite Niederlage nach Jahreswechsel hinnehmen. Zudem stellten die Niederösterreicher mit zumindest einem Gegentor pro Spiel in den ersten 24 Runden einen unrühmlichen Ligarekord auf.

(APA)

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