Quelle: ZAMG

LASK stoppte Sturm-Lauf mit 2:1

09.09.2017 - 20:45
Der LASK zeigt sich zuhause stark© APADer LASK zeigt sich zuhause stark

Der LASK hat die Siegesserie von Sturm Graz in der Fußball-Bundesliga beendet. Die Linzer gewannen in der siebenten Runde am Samstag gegen den zuvor makellosen Tabellenführer mit 2:1 und kletterte vorerst auf Tabellenrang drei, da der WAC bei der Austria zu einem späten 2:2 kam. Die Admira schossen die Mattersburger mit 5:0 aus deren Stadion. Altach gewann bei Schlusslicht St. Pölten 2:1.

Der LASK bewies am Samstag erneut seine Heimstärke. Seit dem Aufstieg hat die Elf von Trainer Oliver Glasner bei vier Antreten in der Paschinger TGW-Arena noch nicht verloren. Dogan Erdogan (10.) und Maximilian Ullmann (34.) trafen diesmal vor 6.009 Zuschauern in der ausverkauften Arena, dann hielt LASK-Goalie Pavao Pervan den dritten Saison-Sieg der Athletiker fest. Für die mit sechs Siegen in die Saison gestarteten Grazer verwandelte Deni Alar einen Elfmeter (25.), der letztlich trotz starker zweiter Hälfte zu wenig war. Meister Salzburg könnte nun mit einem Heimerfolg im Schlagerspiel am Sonntag (16.30 Uhr) gegen Rapid bis auf zwei Punkte an die Steirer heranrücken.

Der Wolfsberger AC hat der Austria zwei sicher geglaubte Punkte geraubt. Der in der 64. Minute eingewechselte Jamaikaner Dever Orgill traf in der 92. Minute im Happel-Stadion zum 2:2-Ausgleich und verpatzte den Violetten damit die Europa-League-Generalprobe fünf Tage vor dem Heimauftritt gegen AC Milan. Die Austria ist nun Tabellenvierter, einen Rang und Punkt vor dem WAC.

Die Kärntner gingen im 150. Bundesliga-Spiel von Trainer Heimo Pfeifenberger durch Abwehrmann Michael Sollbauer in Führung, der in der 23. Minute nach einer Offenbacher-Ecke abstaubte. Florian Klein traf in seinem ersten Meisterschaftsspiel in Österreich seit dem 11. Mai 2014 praktisch mit dem Halbzeitpfiff zum Ausgleich. In der 57. Minute schaffte Raphael Holzhauser mit einem abgefälschten Freistoß die Führung, ehe Orgill die Hoffnungen auf den vierten Sieg in Folge spät zunichtemachte.

Die Admira hat sich mit dem 5:0-Sieg in Mattersburg von der untersten Tabellenregion der Fußball-Bundesliga abgesetzt. Dank Toren von Dominik Starkl (5.), Thomas Ebner (43.) und Christoph Knasmüllner (45.) war das Match bereits zur Pause entschieden. Nach dem Wechsel machten Lukas Grozurek (52.) und Markus Wostry (90.) das Heimdebakel für die Burgenländer perfekt.

Die Admira verbesserte sich damit vorerst einen Zähler vor Rapid auf Rang sieben und liegt nun schon vier Punkte vor dem Vorletzten Mattersburg. Für die Niederösterreicher war es der erste Auswärtssieg nach zuletzt sechs Niederlagen in Serie. Die Burgenländer sind nun schon seit fünf Spielen sieglos und kassierten bereits die dritte Heimniederlage en suite. Da aber auch Schlusslicht SKN St. Pölten zu Hause gegen Altach 1:2 verlor, beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang weiter vier Zähler.

Für Jochen Fallmann wird die Luft als St. Pölten-Trainer immer dünner. Die 1:2-Heimniederlage gegen Altach bedeutete für die Niederösterreicher bereits die sechste Niederlage in der 7. Runde der Fußball-Bundesliga. Die Vorarlberger hingegen machten mit dem dritten Saisonsieg in der Tabelle einen Sprung nach vorne - und jubelten über den ersten Auswärts-Dreier seit 25. Februar.

Mit "aller Macht" (Fallmann) wollte St. Pölten den ersten Saisonsieg erzwingen. Letztlich konnten die Niederösterreicher die Verunsicherung des völlig verpatzten Saisonstarts nie abschütteln. Und selbst der bis dato souveräne Torhüter Christoph Riegler ließ sich davon anstecken: Der Schlussmann schlug erst ein Luftloch am Ball vorbei - und fiel dann um. Nutznießer war Altach-Stürmer Hannes Aigner, der den folgenden Stanglpass von Kristijan Dobras nur noch über die Linie des verwaisten Tors schieben musste (8.). Das 2:0 besorgte Dobras selbst (38.). Martin Rasner erzielte in der zweiten Hälfte nur noch den Anschlusstreffer für die Niederösterreicher (68.).

(APA)

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