Quelle: ZAMG

Interviews

Sean Penn wirbt in Wien für Haiti-Hilfsprojekt

09.02.2011 - 13:22
Penn hilft mit seinem Projekt J/P HRO in Haiti© APA (epa)Penn hilft mit seinem Projekt J/P HRO in Haiti

US-Schauspielstar Sean Penn kommt am 15. Februar nach Wien, um für sein Haiti-Hilfsprojekt zu werben. Nach einem Mittagessen mit Umweltminister Niki Berlakovich und Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka ist am Abend ein Abendessen im Sofitel in der Wiener City geplant, an dem unter anderen Niki Lauda, Maximilian Schell teilnehmen werden.

Zu den weiteren Gästen zählen der neue Geschäftsführer der News-Gruppe, Matthias Schönwandt, sowie Telekom-Chef Hannes Ametsreiter, so die Organisatoren Daniela Tröster und Karl Pumper von "Power of Hope" am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Sean Penn kommt nicht zum Spendensammeln nach Wien. Vielmehr sollen für sein Haiti-Projekt J/P HRO nachhaltige Kontakte mit relevanten Persönlichkeiten geknüpft werden. An dem Dinner werden demnach auch nur 35 ausgesuchte Personen teilnehmen. "Es geht nicht darum, Schecks über 60.000 oder 100.000 Euro einzusammeln", sagte Pumper. Ziel von J/P HRO sei vielmehr, das von einem schweren Erdbeben gezeichnete Haiti wieder unabhängig von Hilfe von Außen zu machen, etwa mit dem Wiederaufbau der Infrastruktur.

Die beiden österreichischen Organisatoren haben den zweifachen Oscarpreisträger in Haiti kennengelernt, wo seine J/P HRO unter anderem eine Zeltstadt mit 55.000 Einwohnern errichtet hat. Nicht zuletzt aufgrund dieser Begegnung haben die beiden Österreicher die Plattform "Power of Hope" gegründet, die prominente Persönlichkeiten mit Unternehmen und privaten Spendern zusammenbringen will, um Hilfe für Haiti zu lukrieren.

Sean Penn kommt am 15. Februar zu Mittag von der Berlinale in Deutschland an und wird am Tag darauf nach Rom weiterfliegen. Nach dem offiziellen Teil will Penn vor allem Wien besichtigen. Über seinen genauen Plan schwiegen sich die Organisatoren aber aus, da sie dem Schauspieler unnötigen Rummel ersparen wollen. "Sean Penn ist sehr schüchtern", meinte Tröster.

(APA)

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