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"Prinz Gaga" darf nicht ins Traumschloss

06.03.2012 - 16:08
Der Ahnensaal im Schloss Sigmaringen© APA (dpa/gms/Arno Schütze)Der Ahnensaal im Schloss Sigmaringen

Es klingt ein bisschen wie im Märchen: Die Krone der schönen Prinzessin glitzert im dunklen Haar, ihr malerisches Schloss thront auf einem Felsen über der Donau. Doch es wird wohl ein Märchen bleiben. Die frisch gebackene Prinzessin Corinna von Hohenzollern (21) prahlt nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Dienstag) gerade mächtig mit ihrem neuen Domizil: dem Hohenzollern-Schloss in Sigmaringen.

Dumm nur, dass sie dort noch gar nicht wohnt. Und der aktuelle Hausherr, Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern, denkt nicht im Traum daran, dran etwas zu ändern. Das 21-Jährige Ex-Model, das in den Boulevard-Medien bloß "Kongo-Corinna" heißt, hatte im Februar den Hohenzollern-Prinzen Carl Alexander (41/Boulevard-Spitzname "Prinz Gaga") geheiratet. Der sagte nun der "Bild"-Zeitung, er habe Wohnrecht im Schloss Sigmaringen, sobald seine Frau schwanger sei. "Und das ist bald so weit. Wir tun ja jeden Tag tüchtig daran arbeiten."

Doch der Fürst als Oberhaupt des Hauses Hohenzollern zeigt seinem Cousin zweiten Grades die kalte Schulter: Ein Wohnrecht gebe es mitnichten, ließ er mitteilen. Und mit Blick auf "Prinz Gaga", der zuletzt immer wieder für Schlagzeilen sorgte, fügte der Fürst hinzu: "Das Haus Hohenzollern betrachtet das Schicksal und die Entwicklung von Carl Alexander Prinz von Hohenzollern mit großer Sorge."

Eins jedenfalls hat "Prinz Gaga" schon geschafft: In dem eigentlich konservativ-seriösen Adelsgeschlecht mit seiner über 950-jährigen Geschichte ist er das neue schwarze Schaf. Sein Vorgänger in dieser Position, Ferfried Prinz von Hohenzollern (Boulevard-Name "Prinz Foffi"), dürfte ihm dankbar sein.

(APA/dpa)

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