Dem Tiroler "Tourismus-Maler" Alfons Walde widmet das Stadtmuseum Kitzbühel ab Samstag einen eigenen Bereich. Auf 250 Quadratmetern zeigen 60 Gemälde, sowie über 100 Grafiken, Zeichnungen, Fotografien und Druckgrafiken nicht nur den Maler Walde, sondern auch den Architekten, Designer und Grafiker.
Berühmt und bekannt wurde der Künstler unter anderem durch sein 1932 gestaltetes erstes Tirol-Plakat, mit dem der Tourismus im "Land im Gebirge" beworben wurde. Bereits zu Lebzeiten wurde Walde oft kopiert und Opfer von Fälschungen.
Die Tiroler Winterlandschaft und der Wintersport erfreuten sich bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts größter Beliebtheit. Gemälde wie "Almen im Schnee", "Auracher Kirchl", "Kristiana" oder "Der Aufstieg" weckten Sehnsüchte weit über die Landesgrenzen Tirols hinaus und festigten das Bild des Tourismuslandes als verschneites Bergland und Fremdenverkehrsziel.
Der 1891 geborene Walde lebte und wirkte in Kitzbühel. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg realisierte er neben seimner Malerei und Grafik mehrere Architekturprojekte. Er starb 1958 in der Hahnenkammstadt.
INFO: http://www.museum-kitzbuehel.at
(APA)

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