Eine Kajaktour durch das Inselparadies der Florida Keys stellt selbst geübte Wassersportler vor Herausforderungen. Belohnt werden die Besucher mit einmaligen Tierbegegnungen und ganz besonderen Köstlichkeiten. Kajakfahrer mit einmaliger Natur belohnt: Reiher, Pelikane, Kormorane und Ibisse leben hier in einer nahezu unberührten Umwelt. Im flachen Wasser schwimmen tropische Fische.
Vom Flughafen in Miami geht es mit dem Mietwagen auf die Keys - oder mit einem der silbernen Überlandbusse. Die Keys sind touristisch erschlossen, man kann überall einkaufen. Das Klima ist tropisch, oft regnet es kurze Zeit am Nachmittag. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 28 Grad, auch das Wasser ist meist angenehm warm. Im Winter, von November bis Mai, ist es weniger schwül. Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit hoch.
Der No Name Key ist zwar bewohnt, doch die Menschen kommen gänzlich ohne Strom und Wasseranschluss aus. Es gibt dort kaum Häuser. Ganz anders auf dem Big Pine Key gleich gegenüber - da ist alles wie überall in den USA. Ausgebaute Straßen, Dutzende Verkehrsschilder, Shopping, Marinas - und eine ganz spezielle Hütte: der "No Name Pub". Eine düstere Einrichtung mit wechselvoller Vergangenheit. "Der 'No Name Pub' hat 1936 seine Pforten geöffnet", sagt Kevin Chicoski, der Manager.
Ganz besonders ist ein Dessert, das auf den Inseln erfunden wurde: die Key Lime Pie: "Ein Boden aus Keks-Bröseln, eine Füllung aus Eiern, Kondensmilch und dem Saft der Key Limes, darauf streiche ich geschlagenes Eiweiß", erläutert Barbara Cockerham. Den besonderen Geschmack bringen die Limetten, die kleiner sind und saftiger als die, die in europäischen Supermärkten verkauft werden. Und warum Kondensmilch? "Das ist überliefert aus der Zeit, als es kaum frische Milch auf den Keys gab, weil man hier keine Kühe halten konnte", sagt die Besitzerin von Ma's Fish Camp auf der Islamorada.
(APA/dpa)

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