Quelle: ZAMG

Blutgerinnsel bei Clinton hinter rechtem Ohr

01.01.2013 - 11:32
Clinton nicht in Lebensgefahr© APA (epa)Clinton nicht in Lebensgefahr

Wenige Wochen vor dem Ende ihrer Amtszeit ist US-Außenministerin Clinton in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Bei der 65-Jährigen sei ein Blutgerinnsel im Kopf entdeckt worden, teilten die behandelnden Ärzte am Montag (Ortszeit) mit. Die Mediziner zeigten sich zuversichtlich, dass die Ministerin, die im Dezember eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, vollständig genesen werde.

Die Thrombose sei bei einer Untersuchung am Sonntag entdeckt worden, sagte die Ärztin Lisa Bardack. Eine Magnetresonanztomographie habe gezeigt, dass sich in einer Vene zwischen Schädel und Gehirn hinter dem rechten Ohr ein Blutpfropf gebildet habe. Dieser habe aber nicht zu einem Schlaganfall oder einer Schädigung des Gehirns geführt.

Insgesamt komme die Genesung Clintons voran, "und wir sind zuversichtlich, dass sie wieder vollständig gesund wird", sagte Bardack. Clinton werde mit Blutverdünnern behandelt und aus dem Krankenhaus entlassen, sobald die Medikamente anschlügen. "Sie ist guter Dinge und hat sich mit den Ärzten, ihrer Familie und ihren Mitarbeitern unterhalten", fügte Bardack hinzu.

Die 65-Jährige war Mitte Dezember im Zusammenhang mit einer Magenvirus-Erkrankung in Ohnmacht gefallen. Bei dem Sturz erlitt sie eine Gehirnerschütterung. Sie arbeitete seitdem von zuhause aus. Ursprünglich sollte sie diese Woche an ihren Schreibtisch im Ministerium zurückkehren. Seit dem 7. Dezember ist die Ministerin nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden.

Während ihrer vierjährigen Amtszeit als Außenministerin reiste Clinton unermüdlich. Vor einigen Monaten kündigte die Ehefrau des früheren demokratischen Präsidenten Clinton an, in der neuen Legislaturperiode nicht mehr als Ministerin zur Verfügung zu stehen. Als ihren Nachfolger nominierte Präsident Obama den Senator John Kerry. Obama tritt am 21. Jänner seine zweite Amtszeit an. Die frühere First Lady zählt zu den beliebtesten Politikern der USA.

(APA/ag.)

Home
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech