Quelle: ZAMG

Hillary Clinton wegen Blutgerinnsel im Krankenhaus

31.12.2012 - 12:52
Clintons Zustand ernster als gedacht© APA (epa)Clintons Zustand ernster als gedacht

US-Außenministerin Clinton wird wegen eines Blutgerinnsels in einem New Yorker Krankenhaus behandelt. Clinton sei am Sonntag eingeliefert worden, sagte ein Sprecher ihres Ministeriums in Washington. Das Gerinnsel stehe im Zusammenhang mit einer Gehirnerschütterung, die Clinton vor wenigen Wochen erlitten hatte. Seit Anfang Dezember ist die 65-Jährige nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten.

Laut ihrem Sprecher wird die scheidende Außenministerin zunächst mit Gerinnungshemmern behandelt. Ihr Zustand werde ständig beobachtet. Weitere Details, wie beispielsweise, wo sich das Gerinnsel befindet, nannte er nicht.

Die Ministerin, die Anfang des Jahres ihr Amt aufgeben will, war Mitte Dezember infolge einer Magenvirus-Erkrankung in Ohnmacht gefallen und hatte dabei eine Gehirnerschütterung erlitten. Bei einer Folgeuntersuchung sei nun das Gerinnsel entdeckt worden, erklärte Clintons Mitarbeiter Philippe Reines. Clinton werde im New Yorker Presbyterian-Krankenhaus behandelt und über die kommenden 48 Stunden überwacht.

Die ehemalige First Lady hat bereits vor längerer Zeit mitgeteilt, dass sie nicht für eine zweite Amtsperiode zur Verfügung stehen wird. Der wiedergewählte Präsident Obama hat zwischenzeitlich den demokratischen Senator und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Kerry für das Amt nominiert. Er muss noch vom Kongress bestätigt werden. Bis dahin wollte Clinton nach eigener Aussage weiterarbeiten.

Die demokratische Politikerin und Ehefrau von Ex-Präsident Clinton wird als mögliche Kandidatin für die nächste Präsidentschaftswahl 2016 gehandelt. Sie selbst hat solche Ambitionen wiederholt dementiert. Nach einer neuen Umfrage von CNN/ORC International würden 85 Prozent der Demokraten eine Kandidatur der 65-Jährigen unterstützen.

(APA/dpa/ag.)

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