Beim Rennen um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner zeichnet sich im Staat South Carolina ein leichter Vorsprung für Newt Gingrich, den ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses, ab. Er lag am Freitagabend in einem von der Seite "realclearpolitics.com" errechneten Umfragen-Durchschnitt knapp vor seinem Rivalen Mitt Romney.
Romney gilt nach Einschätzungen der meisten Experten als der aussichtsreichste Kandidat für die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Am Samstag finden in dem Staat Vorwahlen statt.
Laut der Webseite kommt Gingrich demnach auf 32,5 Prozent der Stimmen. Romney kann mit 31,5 Prozent rechnen. Andere Bewerber, etwa der Kongressabgeordnete Ron Paul und Rick Santorum liegen mit 14 und 11,8 Prozent abgeschlagen. Allerdings: Einer Ipsos-Umfrage im Auftrag von Reuters zufolge, die nicht in die Berechnung von "Realclearpolitics" einfloss, dürfte Romney, der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, in South Carolina 35 Prozent der Stimmen erhalten. Darauf folgen Gingrich mit 23 Prozent und der frühere Senator Rick Santorum mit 15 Prozent.
Beobachter sehen südliche Staaten wie South Carolina als leichteres Spiel für Gingrich, der viele der dort ansässigen wertkonservativen Wähler und evangelikalen Christen hinter sich versammelt. Romney werden hingegen in wichtigen Vorwahlstaaten im Nordosten und Westen des Landes bessere Chancen eingeräumt.
(APA)

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