US-Präsident Obama kann einer Umfrage zufolge bei der Wahl im November nicht mehr so stark auf die Unterstützung der nicht festgelegten Wähler zählen. Aus der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der "New York Times" und CBS News geht hervor, dass eine Mehrheit der weder zu den Republikanern noch Demokraten tendierenden Wähler unzufrieden mit seiner Politik ist.
Diese werde nur von 31 Prozent dieser Wählergruppe befürwortetet. Zwei Drittel seien zudem nicht der Ansicht, dass Obama Fortschritte bei der Ankurbelung der Wirtschaft erzielt habe, eines der wichtigsten Themen des Wahlkampfes. 2008 hatten 52 Prozent der parteipolitisch nicht gebundenen Wähler für Obama gestimmt.
Bei allen Wählergruppen haben laut Umfrage 38 Prozent eine positive Meinung von Obama, 45 eine negative und 17 Prozent keine. Der Demokrat liegt demnach gleichauf mit dem Republikaner Mitt Romney, der als wahrscheinlichster Herausforderer gilt. Gegenüber anderen etwaigen republikanischen Kandidaten lag Obama in Führung.
(APA/ag.)

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