Nach der Rückkehr der IAEA-Inspektoren aus dem Iran wollen die westlichen Staaten im UNO-Sicherheitsrat an den Sanktionen gegen Teheran festhalten. Das Regime habe nicht annähernd die von den Vereinten Nationen geforderten Bedingungen erfüllt, hieß es von westeuropäischen Diplomaten. Deshalb müsse der Druck aufrechterhalten werden, bis der Iran endlich mit der Staatengemeinschaft kooperiere.
"Der Iran wurde mehrfach vom UNO-Sicherheitsrat verbindlich aufgefordert, jegliche Anreicherung zu stoppen, bis alle offenen Fragen rund um das iranische Nuklearprogramm geklärt sind", hieß es aus Diplomatenkreisen. Dazu gehöre insbesondere "eine glaubwürdige und umfassende Aufklärung" über eine mögliche militärische Dimension des Nuklearprogramms. "Hiervon ist der Iran leider weit entfernt, deshalb setzen wir unsere Politik aus Sanktionen und der Offenheit zu ernsthaften Gesprächen mit dem Iran über sein Nuklearprogramm fort."
Die Internationale Atomenergiebehörde zeigte sich im Atomstreit mit Teheran enttäuscht. Beim Besuch des Inspektorenteams sei keine Einigung mit dem Iran erzielt worden, sagt IAEA-Chef Amano. "Wir sind in einer konstruktiven Haltung herangegangen, aber es wurde keine Einigung erzielt." Das Expertenteam wurde am Mittwochvormittag zurück in Wien erwartet.
(APA)

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