Quelle: ZAMG

Fischer mahnt Sicherheit für Forschung ein

27.10.2010 - 16:08
Fischer empfing Repräsentanten der Forschung© APA (Neubauer)Fischer empfing Repräsentanten der Forschung

Eine langfristige Finanzierungssicherheit für Wissenschaft und Forschung hat Bundespräsident Fischer nach einem Treffen mit Repräsentanten der Universitäten und der Forschung am Mittwoch in Wien eingemahnt. Die jüngsten Budgetbeschlüsse bei der Regierungsklausur am vergangenen Wochenende hätten "erleichternde Wirkung vor allem auf das nächste und übernächste Jahr" gehabt.

"Die ganz große Sorge ist, wie sichern wir das dann in weiterer Folge, wie können wir die Langfristigkeit sichern und wie kann man noch zusätzliche Finanzierungsquellen erschließen, um die österreichische Forschung wirklich auf die richtige Straße zu bringen", sagte Fischer im Anschluss an das Treffen.

Fischer hatte den Präsidenten der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, den Präsidenten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Helmut Denk, den Präsidenten des Wissenschaftsfonds FWF, Christoph Kratky und Dame Janet Ritterman vom Österreichischen Wissenschaftsrat zu einem Gespräch empfangen. Für den Bundespräsidenten, der von 1983 bis 1987 selbst Wissenschaftsminister war, zählen Wissenschaft, Forschung und Bildung "zu den ganz wichtigen Produktivkräften eines Landes".

Rektorenchef Sünkel betonte, dass er nach dem Beschluss der Regierung, dem Hochschulsektor in den nächsten Jahren 80 Mio. Euro jährlich zusätzlich zur Verfügung zu stellen, "ein Stück zuversichtlicher" geworden sei, "wiewohl die budgetären Probleme ab 2014 noch völlig offen und ungelöst sind". Ab 2014 würden über 300 Mio. pro Jahr fehlen.

(APA)

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