US-Verteidigungsminister Robert Gates ist am Donnerstag überraschend zu einem Besuch in Afghanistan eingetroffen. Wie Mitarbeiter des Pentagon-Chefs sagten, sollte er in der Hauptstadt Kabul mit Staatschef Hamid Karzai und dem Afghanistan-Kommandant der NATO, dem US-General David Petraeus, zusammenkommen.
Derzeit erleidet die US-Armee in Afghanistan ihre schwersten Verluste. Seit Jahresbeginn starben bereits 326 US-Soldaten, 2009 waren es insgesamt 317 gewesen. Mehr als zwei Drittel der in Afghanistan stationierten rund 140.000 Soldaten der internationalen Truppen kommen aus den USA.
Gates war vom Irak aus nach Afghanistan weitergereist; auf dem US-Stützpunkt Camp Victory nahe Bagdad hatte er am Mittwoch an einer Zeremonie zum offiziellen Ende des Kampfeinsatzes in dem Land und zum Beginn der als Stabilisierungseinsatz bezeichneten Mission "New Dawn" (Morgendämmerung) teilgenommen.
(APA/ag.)

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