Arigona Zogaj, ihre beiden minderjährigen Geschwister und ihre Mutter, die Mitte Juli in den Kosovo ausgereist sind, weil sie in Österreich kein Bleiberecht bekommen haben, arbeiten nun die Voraussetzungen ab, die für Anträge auf Schülervisa für die Kinder beziehungsweise für ein Saisonniervisum für die Mutter notwendig sind. Das gab Christian Schörkhuber von der Volkshilfe bekannt.
Der Familie gehe es den Umständen entsprechend gut. Die Hoffnung, dass der Aufenthalt im Kosovo nur eine Übergangslösung und eine baldige Rückkehr nach Österreich möglich sei, halte die vier aufrecht. Mit dem Vater, der die Familie im Mai 2008 verlassen hat, gebe es laufend Kontakte.
Er habe grundsätzlich zugestimmt, dass das Sorgerecht von ihm auf die Mutter übertragen werde. Das ist notwendig, wenn sie mit den Kindern aus dem Kosovo ausreisen will. Jetzt wird in diesem Zusammenhang der Kontakt mit den zuständigen Justizbehörden gesucht, bevor die Gerichtsferien beginnen. Die im Kosovo beantragten Reisepässe sind inzwischen ausgestellt. Nur das Reisedokument der Mutter verzögerte sich noch aus formalen Gründen.
(APA)

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