Wirtschaftsminister Mitterlehner begrüßt die von seinem ÖVP-Kollegen Außenminister Spindelegger ausgelöste Debatte zur Konzentration der Zuwanderung auf qualifizierte Arbeitnehmer. Er selber habe vor drei Jahren den gleichen Vorschlag mit den gleichen Argumenten gemacht, erinnerte der Wirtschaftsminister. Damals war er allerdings aus der ÖVP heftig kritisiert worden.
Bisher geschehe die Zuwanderung "ungeregelt", insbesondere im Rahmen des Familienzuzugs gebe es keine Steuerungsmöglichkeiten. "Uns fehlt der Umgang mit interessanten, hochwertigen Kräften", so Mitterlehner. Schon bisher seien bestqualifizierte Menschen unter anderem nach Frankreich, Großbritannien oder die USA gegangen, statt nach Österreich zu kommen.
Allerdings solle man das Thema jetzt "nicht emotionalisieren", um keine negative Tendenz hineinzubringen, appellierte Mitterlehner. Die geplante Rot-Weiß-Rot Card sei schon weit gediehen und sollte rasch beschlossen werden.
(APA)

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