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Frankreich Sarkozy geht, Hollande kommt

Berlusconi will Wirtschaftsminister werden

07.01.2013 - 15:00
Berlusconis Partei schloss Wahlpakt mit Lega Nord© APA (epa)Berlusconis Partei schloss Wahlpakt mit Lega Nord

Der ehemalige italienische Regierungschef Berlusconi sieht sich als Wirtschaftsminister in der nächsten Regierung, sollte seine Mitte-Rechts-Partei "Volk der Freiheit" (PdL) die Parlamentswahlen im Februar gewinnen. Das Amt des Premiers könnte PdL-Parteichef Alfano übernehmen, erklärte er am Montag. Berlusconis Partei schloss einen Wahlpakt mit der rechtspopulistischen Partei Lega Nord.

Der Wahlpakt mit der rechtspopulistischen Föderalismus-Partei Lega Nord, der in der Nacht auf Montag abgeschlossen wurde, sieht vor, dass Berlusconi zwar Chef der Mitte-rechts-Allianz sei, allerdings werde Alfano das Premieramt übernehmen, sollte der Block die Wahlen gewinnen, berichtete Berlusconi. "Ich würde lieber als Wirtschaftsminister amtieren, da ich schon lang als Premier tätig war", sagte der ehemalige Regierungschef.

Der 76-jährige Berlusconi braucht die Unterstützung der Lega Nord, um sich in den norditalienischen Regionen zu behaupten, in denen die föderalistische Gruppierung stark verankert ist. Die Lega ist ihrerseits auf Berlusconis politische Hilfe angewiesen, um die Kandidatur ihres Parteichefs Roberto Maronis für das Amt des Präsidenten der Region Lombardei bei den Regionalwahlen im Februar zu unterstützen.

Der TV-Unternehmer bekräftigte seine Enttäuschung über den scheidenden Premier Monti. "Ich glaube nicht, dass es mit ihm Möglichkeiten für einen Dialog gibt. Er hat als parteiunabhängiger Premier Italien regiert, jetzt geht er mit alten Polit-Profis in den Wahlkampf", kritisierte Berlusconi. "Montis Technikerkabinett hat dem Land geschadet. Nach einem Jahr unter seiner Regierung hat sich die Rezession in Italien verschärft", so Berlusconi.

Nach dem Rücktritt Montis wählt Italien am 24. und 25. Februar ein neues Parlament. Berlusconi lehnte Gespräche mit Monti ab. Er fordert eine parlamentarische Untersuchung der Vorgänge, die 2011 zu seinem Sturz geführt und Monti an die Macht gebracht hatten.

(APA)

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