Quelle: ZAMG

Kommentare

Wolfgang Kumm/dpa/picturedesk.com

"Gute Entscheidungen" bei EU-Gipfel


CHROMORANGE/picturedesk.com

Glossar zur Euro-Krise


Xinhua/Eyevine/picturedesk.com

Trotz Wahl Euro-Ausschluss nicht vom Tisch


Ricardo HerrgottVerlagsgruppe News/picturedesk.com

Filzmaier "Gigantischer Vertrauensverlust der Parteien"


Katia Christodoulou/EPA/picturedesk.com

Zypern droht die griechische Krise


CHROMORANGE/picturedesk.com

Spanien-Krise Hilfe ohne Auflagen


Andreas Rose/a1pix/picturedesk.com

Appell "An Euro(pa) glauben"


Orestis Panagiotou/EPA/picturedesk.com

Griechen räumen Bankkonten leer


Xinhua/Action Press/picturedesk.com

Wahlen Beginn eines "Europäischen Frühlings"?


Anatomica Press/Action Press/picturedesk.com

Eurozone alte Krise, neue Armut


Guillaume Horcajuelo/EPA/picturedesk.com

Frankreich Sarkozy geht, Hollande kommt

EU führt schärfere Regeln für Ratingagenturen ein

27.11.2012 - 22:52
Neue EU-Vorgaben für Ratingagenturen© APA (dpa)Neue EU-Vorgaben für Ratingagenturen

Die EU hat sich auf schärfere Regeln für Ratingagenturen geeinigt. Diese sollen künftig für grobe Fehlentscheidungen haftbar sein und ihre Urteile besser begründen. Darauf haben sich Vertreter der EU-Kommission, des Europaparlaments und der EU-Staaten geeinigt, wie die Kommission am Dienstagabend bekanntgab. Die drei EU-Institutionen überarbeiten derzeit die geltenden Vorgaben.

So sollen die Agenturen künftig Bewertungen von EU-Staaten nur zu vorher gewählten Terminen verkünden, nur außerhalb der Geschäftszeiten und rechtzeitig bevor in Europa die Börsen öffnen. Dies soll nervöse Reaktionen der Märkte abmildern. Die Agenturen müssen zudem offenlegen, nach welchen Kriterien sie ihre Entscheidung gefällt haben.

Für fahrlässige oder falsche Bewertungen sollen die Agenturen haften. Bei der Bewertung bestimmter komplexer Papiere müssen sich die Agenturen abwechseln. Dies soll verhindern helfen, dass sich die gewinnorientierten Ratingagenturen mit zu rosigen Einstufungen das Wohlwollen ihrer Geldgeber sichern.

Ratingagenturen wie Moody's, Fitch oder Standard & Poor's bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen oder Staaten. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Finanzkrise: Je schlechter sie einen Staat bewerten, desto mehr Zinsen muss dieser seinen Gläubigern für geliehenes Geld zahlen.

(APA/dpa)

Home
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech