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Griechen räumen Bankkonten leer


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Wahlen Beginn eines "Europäischen Frühlings"?


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Eurozone alte Krise, neue Armut


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Frankreich Sarkozy geht, Hollande kommt


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Griechenland auf dem Sprung - aber wohin?


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Sparpaket Malen nach Zahlen


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Das AAA-Team kein Standing ohne Rating


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EU - Ungarn Des Widerspenstigen Zähmung


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Frankreich Die Revolte des Eric Cantona


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10 Jahre Euro Jubiläum ohne Feier


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Von der EU zu einem zweigeteilten Europa?


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Showdown "Merkozy" vs. Ratingagenturen


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Botschafter kritisiert Leitls Idee zu Inselverkauf

21.02.2012 - 11:38
Leitl kam mit einem eigenwilligem Vorschlag© APA (Archiv/Gindl)Leitl kam mit einem eigenwilligem Vorschlag

Der griechische Botschafter in Wien, Themistoklis Dimidis, ist "tief verstimmt" über die Vorschläge des Wirtschaftskammer-Präsidenten Christoph Leitl. Dieser hatte vorgeschlagen, Griechenland solle zur Budgetsanierung Inseln verkaufen - an die Türkei. Für Dimidis sind Leitls Vorschläge "Witze schlechter Qualität", Griechenland habe nie auf Staatsterritorium verzichtet und werde das auch nicht tun.

"Ein Unternehmen mit einem Land zu vergleichen, stellt eine äußerst gefährliche Vereinfachung dar", erklärte Dimidis in einer Aussendung vom Dienstag. Er erwarte sich von "wichtigen, wirtschaftlichen Entscheidungsträgern ein größeres Verantwortungsbewusstsein" bei öffentlichen Äußerungen. Dimidis betonte jedoch auch, von der österreichischen Bundesregierung und dem österreichischen Volk Solidarität gegenüber Griechenland festgestellt zu haben. "Ich bin sicher, dass Stimmen, wie die von Herrn Leitl, immer nur eine Kakophonie darstellen werden", erklärte Dimidis.

Leitl hatte vergangene Woche in einem Interview gegenüber dem Nachrichtenmagazin "profil" vorgeschlagen, Griechenland solle "abgelegene, unbewohnte" Inseln zur Budgetsanierung verkaufen. Er empfahl, dass Griechenland auf diese Weise Staatsterritorium an das Nachbarland Türkei abtreten sollte. Laut Leitl könnte dieses Vorgehen die "mit jedem neuen Hilfspaket steigende 'Anti-Griechenland-Stimmung'" beruhigen.

(APA)

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