Die rot-schwarze Bundesregierung war auch 2011 in ihrer Reisetätigkeit vergleichsweise sparsam: 259 Auslandsreisen schlugen mit Gesamtkosten von 2,034 Mio. Euro zu Buche, ergab eine Anfrageserie des BZÖ. Die Zahl der Auslandsaufenthalte ist damit gegenüber 2010 zwar gestiegen, die Kosten sind aber um zehn Prozent gesunken. Denn damals verursachten 220 Reisen einen Aufwand von 2,2 Mio. Euro.
In früheren Jahren hat die Regierung häufig mehr für Auslandsreisen ausgegeben. So wurden für die schwarz-blau-orange Regierung in den Jahren 2004 und 2005 Reisekosten von um die zehn Mio. Euro genannt. BZÖ-Abg. Grosz pochte am Donnerstag dennoch auf weniger Reisen und Sparsamkeit - und bemängelte vor allem, dass vermehrt Bedarfsflugzeuge oder Privatjets gebucht würden.
Die mit Abstand meisten Reisen absolvierte auch 2011 naturgemäß Außenminister Spindelegger mit insgesamt 57. Finanzministerin Fekter und ihr Vorgänger Pröll kamen auf 35 Auslandsaufenthalte, Bundeskanzler Faymann auf 26. Nur vier Mal verließ im Vorjahr Gesundheitsminister Stöger beruflich Österreich.
(APA)

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