Wien Wolkig Nebel 21.9°C
Quelle: ZAMG

Kommentare

Orestis Panagiotou/EPA/picturedesk.com

Griechen räumen Bankkonten leer


Xinhua/Action Press/picturedesk.com

Wahlen Beginn eines "Europäischen Frühlings"?


Anatomica Press/Action Press/picturedesk.com

Eurozone alte Krise, neue Armut


Guillaume Horcajuelo/EPA/picturedesk.com

Frankreich Sarkozy geht, Hollande kommt


Diana Mayfield/Lonely Planet Images/picturedesk.com

Griechenland auf dem Sprung - aber wohin?


Herbert Pfarrhofer/APA/picturedesk.com

Sparpaket Malen nach Zahlen


Justin Lane/EPA/picturedesk.com

Das AAA-Team kein Standing ohne Rating


Bruno Fahy/EPA/picturedesk.com

EU - Ungarn Des Widerspenstigen Zähmung


Nils Jorgensen/Rex Features/picturedesk.com

Frankreich Die Revolte des Eric Cantona


Karl-Josef Hildenbrand/EPA/picturedesk.com

10 Jahre Euro Jubiläum ohne Feier


Guido Bergmann/dpa/picturedesk.com

Von der EU zu einem zweigeteilten Europa?


Ian Langsdon/EPA/picturedesk.com

Showdown "Merkozy" vs. Ratingagenturen


Xinhua/Eyevine/picturedesk.com

Technokrat weniger Staat?


Andy Rain/EPA/picturedesk.com

Occupy die Expansion einer Bewegung


CHROMORANGE/picturedesk.com

Glossar zur Euro-Krise

Relevante Jobs

Bildergalerien

Regierungsspitze sieht sich bei Sparpaket auf Kurs

31.01.2012 - 13:16
Spindelegger wird langsam ungeduldig© APA (Pfarrhofer)Spindelegger wird langsam ungeduldig

Die Regierungsspitze mit Kanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger zeigte sich nach dem Ministerrat in Sachen Sparpaket mehr oder weniger harmonisch. Es gebe inhaltliche Unterschiede und emotionale Diskussionen, entscheidend sei aber das Ergebnis, meinten beide Parteichefs. Kanzler und Vizekanzler zeigten sich durch die jüngsten EU-Beschlüsse zur Fiskalpolitik in ihren Sparbemühungen bestärkt.

"In manchen Punkten sind wir völlig unterschiedlicher Meinung", so Faymann. Durch diese Unterschiede komme es auch zu emotionalen Diskussionen. Entscheidend sei aber das Ergebnis, ergänzte Spindelegger. Am Zeitplan, bis Ende Februar fertig zu werden, habe sich nichts geändert, sagte Faymann. Es gebe keine Verschiebungen.

Der Vizekanzler bekräftigte zudem, keiner solle sich der Illusion hingeben, bei den bevorstehenden Sparmaßnahmen außen vor zu bleiben. Es werde jeder einen Beitrag leisten werden müssen. Er mahnte erneut, im "Reformeifer nicht nachzulassen". Der eingeschlagene Sparkurs dürfe nicht verwässert werden und die Konsolidierung nicht verschoben werden. Er sehe derzeit Tendenzen in diese Richtung, denen man entgegenwirken müsse, so Spindelegger in einem - wie er selbst sagte - "dramatischen Appell".

Beide Parteichefs bekräftigten zudem, dass sie weiterhin die Verankerung der Schuldenbremse in der Verfassung anstreben. Für Kanzler Faymann sind die Grünen dabei die "hoffnungsvollsten" Verhandlungspartner. Die Regierung braucht für ein Verfassungsgesetz die Zustimmung mindestens einer Oppositionspartei. Spindelegger betonte, dass durch ein Verfassungsgesetz auch künftige Regierungen an die Schuldenbremse gebunden wären. Dass die FPÖ zustimmen könnte, glaubt Spindelegger, der die Freiheitlichen als Mehrheitsbringer selbst ins Spiel gebracht hatte, nicht mehr. Die FPÖ hätte unüberspringbare Hürden aufgebaut.

Durch den gestern in Brüssel beschlossenen Fiskalpakt sahen sich Faymann und Spindelegger in ihren Sparbestrebungen bestärkt. Mit den EU-Vorgaben seien harte und anspruchsvolle Maßnahmen verbunden, die auf alle Länder zukommen, sagte Spindelegger. Faymann bezeichnete die Beschlüsse als gemeinsames Fundament, das man benötige, um in der EU gemeinsam für die Risiken zu haften.

(APA)

Home
Meinung
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech