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Alarm wegen angeblichen Mordkomplotts gegen Papst

10.02.2012 - 10:51
Gerüchte sind haltlos© APA (epa)Gerüchte sind haltlos

Ein angebliches Mordkomplott gegen Benedikt XVI. sorgt für Aufruhr in Rom. Das berichtet zumindest die italienische Tageszeitung "Il Fatto Quotidiano", die sich auf ein Schreiben des kolumbianischen Kardinals Dario Castrillon Hoyos bezieht.

In dem in deutscher Sprache verfassten Schreiben, das der Kardinal am 30. Dezember 2011 dem vatikanischen Staatssekretär Kardinal Tarcisio Bertone und dem privaten Sekretär des Papstes Georg Gänswein übergeben hat, rät Castrillon Hoyos die engsten Mitarbeiter des Papstes, Aussagen des Erzbischofs von Palermo, Paolo Romeo, zu überprüfen. Dieser hatte bei einer China-Reise im vergangenen November den Tod des Pontifex bis November 2012 vorhergesagt.

Im Dokument, das von "Il Fatto Quotidiano" in seiner Freitagsausgabe abgebildet wurde, behauptet Castrillon Hoyos, dass Romeo bei seiner China-Reise bis ins kleinste Detail die Hintergründe des möglichen Papst-Todes geschildert habe. Die Aussagen Romeos sollen wegen ihrer Detailliertheit bei seinen Mitarbeiten den Eindruck geweckt haben, dass eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit des Papstes bestehe.

Vatikan-Sprecher, Pater Federico Lombardi, wies die Gerüchte über einen Mordkomplott gegen den Papst als absolut haltlos zurück. "Ich finde diese Gerüchte so absurd und unseriös, dass ich all dies nicht einmal kommentieren will", so Lombardi.

(APA)

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