Die Verhandlungen im UNO-Sicherheitsrat über eine Resolution zum Syrien-Konflikt sind erneut ergebnislos vertagt worden. Das Treffen am Donnerstag sei "nicht so gut" gewesen, sagte der indische UNO-Botschafter Hardeep Singh Puri in New York. Sein Kollege aus China, Li Baodong, erklärte: "Wir sind nahe dran, aber noch nicht angekommen." Es seien noch "weitere Beratungen" nötig.
Zuvor war ein neuer Textentwurf vorgelegt worden, in dem nach Diplomatenangaben Russland mehrere Zugeständnisse gemacht wurden, um die Vetomacht zur Aufgabe ihrer Blockadehaltung gegen eine Resolution zu bewegen. In dem Entwurf wird zwar die "Entscheidung der Arabischen Liga vom 22. Jänner unterstützt". Der Staatenbund hatte an diesem Datum einen neuen Vorschlag für eine Beilegung des blutigen Konflikts in Syrien unterbreitet. In dem neuen Text wurde aber die explizite Forderung nach einem Machtverzicht des syrischen Staatschefs Bashar al-Assad gestrichen.
(APA/ag.)

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