Quelle: ZAMG

163 Rodelunfälle in der Wintersaison 2011/12

26.11.2012 - 13:38
Rodeln im österreichischen Winter beliebt© APA (Fohringer)Rodeln im österreichischen Winter beliebt

In Österreich haben sich in der Wintersaison 2011/12 insgesamt 163 Rodel- und Bob-Unfälle ereignet. Dabei wurden ebenso viele Personen verletzt, in Tirol, wo sich mit 70 die mit Abstand meisten Unfälle zugetragen hatten, war sogar ein Todesopfer zu beklagen. Diese Zahlen gehen aus der Beantwortung einer von SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier gestellten parlamentarischen Anfrage hervor.

Hinter Tirol auf Platz zwei landete Vorarlberg mit 35 Unfällen (33 Verletzte), gefolgt von Niederösterreich mit 29 (30 Verletzte) und Salzburg mit zwölf (zehn Verletzte). Ex aequo den fünften Rang belegten die Steiermark sowie Kärnten mit je sieben Unfällen und sieben Verletzten. Drei Unfälle ereigneten sich in Oberösterreich.

Die meisten Verletzungsopfer stammten aus Österreich (68), gefolgt von Deutschland (46) und den Niederlanden (15). Insgesamt wurden 41 Anzeigen erstattet, allein 30 davon in Tirol.

In der Beantwortung hieß es weiters: "Es ist davon auszugehen, dass nicht alle Rodelunfälle - insbesondere Bagatellverletzungen - polizeilich bekannt werden. Über das tatsächliche Unfallgeschehen können demnach keine konkreten Aussagen getroffen werden."

(APA)

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