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Auf langen Autofahrten Notfallausrüstung mitnehmen

11.01.2012 - 13:50
Auf Schneechaos sollte man sich vorbereiten© APA (ROBERT PARIGGER)Auf Schneechaos sollte man sich vorbereiten

Wenn im Winter eine längere Autofahrt ansteht, etwa in den Skiurlaub, ist eine Notfallausrüstung an Bord sinnvoll. Denn wer mit dem Wagen im Schnee stecken bleibt oder stundenlang bei extremer Kälte im Stau steht, kann in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Daher sollte immer eine Notfallausrüstung mit dabei sein.

Der ADAC empfiehlt, auf jeden Fall Handschuhe, eine dicke Jacke, warme Decken, eine Thermoskanne mit Heißgetränk und unverderbliche Lebensmittel wie Kekse und Schokolade einzupacken. In den Kofferraum gehört ein gefüllter Reservekanister für fünf oder zehn Liter Sprit, der nicht älter als fünf Jahre sein darf. Das Herstellungsdatum ist in den Kanister eingeprägt. Vor Auslandsfahrten müssen sich Reisende allerdings informieren, ob sie Reservesprit im Wagen mitnehmen dürfen. Denn das ist nicht in allen Ländern erlaubt.

Auch Schneeketten gehören bei Reisen in verschneite Bergregionen unbedingt ins Gepäck. Auf einigen Strecken sind sie sogar mit Schildern vorgeschrieben. Eine gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit mit Schneeketten gibt es in Österreich nicht, es wird aber empfohlen, 50 km/h nicht zu überschreiten. Hat ein Fahrzeug ESP oder eine Antriebsschlupfregelung (ASR), sollten diese Systeme nach Möglichkeit ausgeschaltet werden. Ansonsten wird unter Umständen nicht genug Motorkraft übertragen, um die Räder im Schnee anzutreiben.

(APA/dpa)

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