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Weniger Verkehrstote in Österreich

14.12.2011 - 14:01
Nicht überall ist man gleich sicher unterwegs© APA (Pictures unlimited/Fesl)Nicht überall ist man gleich sicher unterwegs

Während in Österreich die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr kontinuierlich sinkt, schlagen Verkehrsexperten im Deutschland Alarm. Dort steigt die Zahl erstmals seit 20 Jahren an, berichtete der ÖAMTC am Mittwoch.

Das deutsche Statistische Bundesamt rechnet mit ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Österreich kamen im Straßenverkehr bis 11. Dezember 2011 laut Innenministerium 501 Menschen ums Leben, das sind um knapp fünf Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres", berichtete ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.

Der Bundesländervergleich zeigt, dass man nicht überall in Österreich gleich sicher unterwegs ist. Die meisten Toten gab es 2011 bisher in Nieder- und Oberösterreich. Eine Zunahme bei den Opferzahlen wurde in Tirol und Vorarlberg registriert. Die deutlichsten Rückgänge gab es in Wien (rund 30 Prozent) und in Kärnten (rund 18 Prozent).

"Nach wie vor ist das Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit Ursache Nummer eins bei tödlichen Unfällen", schilderte die Expertin. Zu den Hauptunfallursachen zählen aber auch Vorrangverletzungen, Unachtsamkeit und riskante Überholmanöver. Dahinter rangieren Übermüdung, Fehlverhalten von Fußgängern oder Alkohol, dazu kommen rund 50 Tote pro Jahr, die auf das Anlegen des Sicherheitsgurtes verzichten.

(APA)

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