Quelle: ZAMG

Selbstreparatur und TÜV: So vermeiden sie böse Überraschungen bei der Kontrolle

19.08.2014 - 10:28
Reparaturen in einer Werkstatt können sehr teuer werden - immer mehr Menschen legen selbst Hand an. Allerdings müssen bei einer Selbstreparatur einige Dinge beachtet werden.
Selbstreparatur - was ist zu beachten?© gutefrage.netSelbstreparatur - was ist zu beachten?

Reparaturen in der Werkstatt sind mitunter sehr teuer, weshalb Eigenreparaturen für viele Menschen eine Alternative sind. Wer an sein Fahrzeug selbst Hand anlegt, muss allerdings ein paar Dinge beachten, damit es später auch durch den TÜV kommt.

Welche Arbeiten man selbst durchführen kann

Autobesitzer mit handwerklichem Geschick können viele Arbeiten am Fahrzeug selbst übernehmen. Dazu gehört etwa das Wechseln der Zündkerzen oder der Austausch der Glühbirnen. Für beides werden heutzutage jedoch meistens Spezialwerkzeuge benötigt, über die man sich im Vorfeld genau informieren sollte. Daneben können natürlich auch Reifendruck und Kühlwasser selbstständig überprüft werden. An Batterie, Leuchtmittel und Luftfilter kann man ebenfalls selbst Hand anlegen.

Die Infografik von gutefrage.net zeigt, welche Teile darüber hinaus selbst repariert werden können und wo man lieber den Fachmann ranlassen sollte. Auch über die benötigen Werkzeuge wird informiert, und das sind bei modernen Autos eine Menge. Neben Schraubendreher, Sechskant und Ratsche werden auch ein Wagenheber sowie diverse Zangen und Elektrik-Werkzeuge benötigt. Auch ein Radkreuz darf nicht fehlen. Die Wahl der passenden Werkzeuge ist enorm wichtig, um sicher durch den TÜV zu kommen.

Was man bei der Eigenreparatur vermeiden sollte

Wer sein Fahrzeug sicher durch den TÜV bringen will, muss sich an einige Standards halten. So sollte man es vermeiden, Haushaltsgegenstände zur Reparatur oder gar als Bauteil zu verwenden. Klebeband beispielsweise sollte komplett vermieden werden. Einen lockeren Auspuff muss man anschweißen und auch der Außenspiegel muss professionell repariert werden. Andere Gegenstände wie beispielsweise ein Nylonstrumpf, der als Ersatzfilter benutzt wird oder Haarspangen als Ersatz für eine kaputte Sicherung können eine Übergangslösung sein, sollten vor der Fahrt zum TÜV jedoch unbedingt entfernt werden, da sie nicht nur unprofessionell wirken, sondern die Kontrolleure auch misstrauisch machen, ob noch mehr stümperhaft repariert wurde.

Wie die Infografik von gutefrage.net zeigt, können längst nicht alle Teile selbst repariert werden. Von Stoßdämpfer, Auspuff und Motor sollte man etwa die Finger lassen und natürlich sind auch die Bremsen ein Fall für den Profi. Um kein Risiko einzugehen, sollte man sich vor jeder Eigenreparatur von einem KFZ-Mechatroniker beraten lassen und problematische Teile nicht auf gut Glück reparieren. Wer die richtigen Werkzeuge verwendet und sich selbst nicht überschätzt, kann jedoch insgesamt bei kleinen Reparaturarbeiten am eigenen Fahrzeug nicht viel falsch machen und sollte sicher durch den TÜV kommen.

(relevant Redaktion)

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