Quelle: ZAMG

Interviews

Weitere Meinungsthemen

relevant Sprechstunde - Dr. Petra Fabritz

medgroup

Dr. Petra Fabritz

Was ist das Metabolische Syndrom?

30.03.2011
Über Folgen und Ausprägungen von Fettleibigkeit.

Die Internistin und Spezialistin für Ernährungs- und Präventionsmedizin Dr. Petra Fabritz greift in ihrer Sprechstunde medizinische Themen rund um die wichtigsten Gesundheitsfragen der Gegenwart auf und stellt Lösungs- bzw. Präventionsstrategien vor.

Dr. Petra Fabritz betreibt eine eigene Privat-Ordination mit den Schwerpunkten Gewichtsmanagement, Stressmanagement und Ernährungsmedizin. Zielsetzung ihrer medizinischen Tätigkeit ist es, über frühzeitige und gezielte Intervention Folgebeschwerden und Krankheiten zu verhindern.


Das Metabolische Syndrom ist ein Wohlstandssyndrom. Denn: Viele typische Zivilisationserkrankungen entwickeln sich erst daraus. Vier - gleichzeitig auftretende - Risikofaktoren sind dabei ausschlaggebend. Einer davon ist:


Die stammbetonte Fettsucht

Das heißt: Ihr Körperfett legt sich zum überwiegenden Teil um den Bauch herum an - auch viszerales Fett genannt. Dieses ist wesentlich gesundheitsschädlicher, weil es sich - als stoffwechselaktives Fett - direkt an den Blutgefäßen befindet und dort zu Veränderungen in den Gefäßwänden führt. Ist der Anteil an viszeralem Fett über längere Zeiträume hoch, wird das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles deutlich erhöht.


Mein Tipp für Sie

Der Bauchumfang ist ein guter Indikator, um Ihren Anteil an viszeralem Fett einzuordnen: Messen Sie in Nabelhöhe Ihren Körperumfang. Beträgt er bei der Frau mehr als 88 cm und beim Mann mehr als 102 cm, dann liegt bereits ein stark erhöhtes Risiko für eine Herzkreislauferkrankung vor. Starten Sie daher ein medizinisch geleitetes Ernährungs- und Bewegungsprogramm. So können Sie mit einer Therapie selbst wirksame Vorsorge treffen.

Home
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech