Der Europäische Gerichtshof hat das Glücksspielmonopol in Deutschland gekippt. Richtig so, resümiert Peter Riesbeck in der "Berliner Zeitung":
Die EU hat Deutschland das Spiel abgenommen, so Riesbeck: und zwar das Glücksspiel, um ganz genau zu sein. Ein aus seiner Sicht ohnehin längst überfälliger Schritt, vor dem sich die Regierung bisher gedrückt habe. Und das aus gutem Grund, führt der Autor deren Motiv an: Das Monopol beim Glücksspiel habe bei Bund und Ländern all die Jahre kräftig die Kassen klingeln lassen. Kein Wunder also, dass jene an der Gesetzgebung nicht rütteln wollten.
Doch in Zeiten, in denen die Zahl der Online-Glücksspielanbieter ständig steige, sei die europaweite Liberalisierung dieses Bereiches die einzig zeitgemäße Antwort, bekräftigt Riesbeck: "Der Staat hat kein Monopol, nicht auf das Glück und nicht auf das Glücksspiel."

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