Das Asylrecht in Österreich wird immer weiter untergraben. Für Michael Sprenger ein Armutszeugnis, wie er in der "Tiroler Tageszeitung" schreibt:
Für Sprenger hat Österreichs Politik ihre letzte Glaubwürdigkeit verspielt, wenn es um Asylwerber geht. Vor allem dann, wenn sie nach jeder weiteren Verschärfung des Gesetzes vom Menschenrecht als besonderem Gut spreche. Eine Menschenliebe, betont der Autor, die derzeit nur vermutet werden dürfe, bewiesen sei sie nämlich nicht. Weswegen er sich auch der juristischen Formel "es gilt die Unschuldsvermutung" bedient.
Denn, geht er ins Detail: Bei allen Verschärfungen werden die Rechte von Asylwerbern nicht nur immer stärker beschnitten, das Asylrecht als solches werde von der Politik in Frage gestellt: "Mit unzähligen Verschärfungen wird das Asylrecht immer mehr ausgehöhlt." Zur Erinnerung, so Sprenger mahnend: Wir sprechen hier immer noch von Menschen auf der Flucht vor Gewalt und Tod! Sie, die jetzt den Preis dafür bezahlen sollen, dass ÖVP und SPÖ keine Wählerstimmen an die FPÖ verlieren wollen.

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