Das Tauziehen um die Lehrer zwischen Bund und den Ländern spiegelt einmal mehr ein politisches Kräftemessen wider, das wenig mit den eigentlichen Inhalten zu tun hat. Nicholas Bukovec kommentiert im "Kurier":
Bukovec kann in der aktuellen Streitfrage, in wessen Verantwortungsbereich die Lehrerschaft fallen solle, wenig Interpretationsspielraum erkennen: Wer zahlt, schafft an - so in etwa könnte man seine Meinung lesen. Der Staat stelle die Mittel bereit, und nur er solle daher das von ihm bezahlte Personal aussteuern. Mischen weitere Instanzen mit, bestehe immer die Gefahr einer teuren Verwaltungsorgie.
Wenn die Sachlage so einfach ist, warum handelt die Politik dann nicht entsprechend? Bukovec weiß um das politische Gewicht der Föderalismus-Fans in Österreich: "Kanzler und Vizekanzler fehlt es leider am Willen, sich mit den mächtigen Landesfürsten anzulegen." Genau das sei der Grund für so manchen politischen Stillstand.

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