Der Umgang mit der FPÖ, die das Spiel mit der Provokation liebt, ist schwierig. Doch wenn die Schmerzgrenze erreicht ist, haben die anderen Parteien die Pflicht zu reagieren, fordert Martin Fritzl in der "Presse" mehr Haltung:
Die steirische FPÖ bläst zur Jagd auf die Muezzins - in einem Internet-Spiel, erinnert Fritzl an den Auslöser der jüngsten Aufregung um die Strache-Partei. Wobei der Autor betont, dass das politische Spiel an diesem Punkt aus sein müsse. Zumindest beruhigend in einer sonst mehr als beunruhigenden Angelegenheit, hebt er hervor: die umgehende Reaktion der Staatsanwaltschaft, die die Ermittlungen bereits aufgenommen habe.
Doch viel entscheidender für Fritzl ist die Frage: Wie werden die steirische SPÖ bzw. ÖVP reagieren? Sei es doch nicht auszuschließen, dass eine der beiden Parteien nach der Wahl auf die Unterstützung der FPÖ angewiesen sein könnte, um eine Regierung zu bilden. Eine Kooperation, die sich nach diesem Vorfall aus Fritzls Sicht von selbst verbietet: "Von einer Partei, die im Spiel Muezzins abschießen lässt, sollte sich niemand zum Landeshauptmann wählen lassen."

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