Wien Bewölkt 23.1°C
Quelle: ZAMG

Kolumnen

Renate Rossbacher

kulturlounge Ystad, Stockholm, London: Krimi-Reisen liegen im Trend.


Manuel Simbürger

Inside Out Life Ball 2012: Fast-Live-Ticker zum Ball der Bälle.


Sascha Bém

provokant SMFPK? - Wenn sich Männer nach "Tetschn" sehnen.


Ute Rossbacher

Media's Digest Stars und Sternchen einmal anders: ein Blick in die Welt der Astrologie.


Markus Berndt

HR quergedacht Die ignorierten eierlegenden Wollmilchsäue.


Dr. Erdal Cetin

Inside OP Fersensporn: Schmerzhaft und langwierig zu behandeln.


Werner Becher

FrechDAX Bye Bye, Griechenland.

Interviews

Bildergalerien

Weitere Meinungsthemen

Nahost-Gespräche: Friede dank Obama?

Mark Wilson/EPA/picturedesk.com

Claudia Kühner

Woran die Nahost-Verhandlungen scheitern könnten

01.09.2010
"Wenn keine Lösung gefunden wird, könnten die Gespräche noch diesen Monat enden."

Schon viele US-Präsidenten haben versucht, den Nahost-Konflikt zu lösen. Und alle sind sie daran gescheitert. Claudia Kühner im Schweizer "Tages-Anzeiger" über den ehrgeizigen Zeitplan der Obama-Regierung:

Mit Spannung blickt auch Kühner dem morgigen Donnerstag entgegen, wenn die Nahost-Verhandlungen zwischen US-Präsident Barack Obama, Israels Premier Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in Washington in eine neue Runde gehen. Allen Bemühungen ehemaliger US-Präsidenten zum Trotz sollte sich der Konflikt in den vergangenen Jahren nur noch mehr verschärfen, zeigt auch sie sich betont zurückhaltend, wenn es um eine Einschätzung der Erfolgsaussichten geht.

Eine kleine Rückblende von Kühner: 1991 habe bereits George Bush sen. massiven Druck auf die Israelis ausüben müssen, um sie zu Verhandlungen zu bewegen, die dann in Madrid stattfinden sollten. Und auch diesmal, zieht die Autorin eine Parallele, musste Obama drängen - allerdings die Palästinenser.

Für die eilig einberufenen Verhandlungen gebe es im übrigen durchaus gute Gründe, verdeutlicht Kühner: Denn am 26. September ende die Baustopp-Frist, die die USA Israel abgerungen haben. Und alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass Israel danach umgehend wieder den Bau seiner Siedlungen im Westjordanland aufnehmen werde. Allerdings haben die Palästinenser bereits ausrichten lassen, dass sie sämtliche Verhandlungen abbrechen, wenn Israel dies tue. Kühner gedämpft: Und das alles vor dem Hintergrund, dass die USA eigentlich auf eine Zwei-Staaten-Lösung hinarbeiten, die bereits bis nächsten Herbst umgesetzt sein solle.

Auch die Autorin hat daher ihre Zweifel, ob der Zeitplan unter diesen Gegebenheiten halten kann. Und man meint, aus ihren Zeilen auch eine Antwort herauszulesen - eine Antwort, die gegen Nein geht. Vor allem, wenn sie schreibt: "Wenn zu diesen Punkten keine Lösung gefunden wird, könnten die Gespräche noch diesen Monat enden."

Home
Meinung
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech