Sarkozy lässt Hunderte Roma abschieben. Das ist, schreibt Susanna Bastaroli in der "Presse", schlechte europäische Tradition:
Schlimm genug, wenn Frankreichs Präsident auf Kosten von Roma und Sinti populistischen Wahlkampf führe, macht Bastaroli ihre Haltung unmissverständlich deutlich. Nun wollen auch noch die Italiener nach dem Vorbild der Franzosen ähnliche Vorstöße unternehmen. Und spielen damit mit dem politischen Feuer, schüttelt die Autorin den Kopf. Obschon das Kalkül, damit bei den Wählern zu punkten, nicht unberechtigt sei. Denn, so Bastaroli: "Sinti und Roma rauszuwerfen, sie zu ungewollten EU-Bürgern zweiter Klasse zu machen, hat in Europa Tradition."
Dabei ist ihr an einer Klarstellung gelegen: Roma und Sinti sind EU-Bürger und dürfen sich deshalb auch in Frankreich ansiedeln. Das sei ihr Recht, wie Bastaroli betont - "jenes der Bewegungsfreiheit" nämlich.

23.1°C
16.9°C
22.6°C














