Wien Bewölkt 16.8°C
Quelle: ZAMG

Kolumnen

Renate Rossbacher

kulturlounge Ystad, Stockholm, London: Krimi-Reisen liegen im Trend.


Manuel Simbürger

Inside Out Life Ball 2012: Fast-Live-Ticker zum Ball der Bälle.


Sascha Bém

provokant SMFPK? - Wenn sich Männer nach "Tetschn" sehnen.


Ute Rossbacher

Media's Digest Stars und Sternchen einmal anders: ein Blick in die Welt der Astrologie.


Markus Berndt

HR quergedacht Die ignorierten eierlegenden Wollmilchsäue.


Dr. Erdal Cetin

Inside OP Fersensporn: Schmerzhaft und langwierig zu behandeln.


Werner Becher

FrechDAX Bye Bye, Griechenland.

Interviews

Bildergalerien

Weitere Meinungsthemen

Zogajs mussten gehen, Probleme bleiben

Neumayr/APA/picturedesk.com

Patricia Haller

Wirtschaftlicher Unfug

16.07.2010
"Arigona hinauszuwerfen, ist neben der Unmenschlichkeit ein Verlustgeschäft."

Von den humanitären Gründen einmal abgesehen - Österreich selbst tut sich mit der Ausweisung von Arigona Zogaj keinen Gefallen, so Patricia Haller im "Kurier":

Für Haller war Arigona Zogaj das denkbar schlechteste Beispiel für einen Abschiebekandidaten, denn: Sie sei bestens integriert, spreche tadellos Deutsch und wolle nach der Schule im Sozialbereich arbeiten. Auch wirtschaftlich betrachtet, betont die Autorin, ist die Abschiebung des Mädchens daher falsch: "Arigona hinauszuwerfen, ist neben der Unmenschlichkeit ein Verlustgeschäft."

Haller: Denn in Arigona Zogaj sei nicht nur bereits investiert worden, sie würde später Steuern und Sozialabgaben zahlen. Leider, räumt die Autorin nicht ohne Bitterkeit ein, sei das Mädchen mit seinem Schicksal in guter Gesellschaft. Nämlich in der von Tausenden, die hier arbeiten und integriert sind, aber trotzdem das Land verlassen müssen.

Home
Meinung
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech