Christian Ortner in der "Wiener Zeitung" über die schwächelnden Grünen:
Es braucht die Grünen im Parlament, so Ortner ohne Absicht, sich als Partei-Anhänger zu deklarieren. Im Gegenteil. Aber, wie er betont: Ohne diese Partei habe keine vernünftige Koalition außer der großen je eine Chance. Und das BZÖ als wirtschaftsliberale Partei ernstnehmen? Kann der Autor laut eigenen Angaben beim besten Willen nicht.
Aber was tun die Grünen? Gehen, bemerkt der Kolumnist befremdet, steten Schrittes dem Abgrund entgegen. Mit Eva Glawischnig an der Spitze, die seiner Meinung nach wiederholt bewiesen hat, dass sie die Partei nicht zu führen vermag. Das Herz der grünen Kampfzone laut Ortner - Wien, wo nur noch das Motto "jeder gegen jeden" gelte.
Sollte die Wien-Wahl also zum Debakel für die Grünen werden, hat der Autor bereits einen Tipp für sie parat. Schnellstens die jetzige durch eine neue Führung ersetzen, denn sonst verdanken wir dieser Partei am Ende noch einen Strache in der künftigen Bundesregierung: "Wenn die Grünen in diesem erbärmlichen Zustand weitermachen, könnte Strache Königsmacher werden."

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