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Rogers: "Es sieht nicht gut aus für den Euro"

Hans Leitner/First Look/picturedesk.com

relevant Redaktion

Rogers: "Es schaut nicht gut aus für den Euro"

30.11.2011
Die Star-Astrologin blickt für relevant in die Sterne: ein Rückblick auf 2011, ein Ausblick auf das kommende Jahr. Und die Antwort auf die Frage, wie die Astrologie das Leben verändern kann.

2011 neigt sich dem Ende zu – und es war ein turbulentes Jahr: Naturkatastrophen, das neuerliche Aufflammen der Finanzkrise, erschütternde Anschläge. Die Frage ist: Was erwartet uns 2012?

Gerda Rogers blickte schon jetzt exklusiv für relevant in die Sterne und verrät, welche Sternzeichen sich freuen dürfen, warum Männer tatsächlich das schwächere Geschlecht sind und warum die Finanzkrise noch lange nicht vorüber ist.


Frau Rogers, es heißt, wir befinden uns im Wassermann-Zeitalter. Was heißt das konkret?

Gerda Rogers: Das Zeitalter, in dem wir uns befinden, ist ein sehr revolutionäres. Es folgt dem uranischen Prinzip: sehr schnelllebig - was heute angesagt ist, kann morgen schon wieder vorbei sein. Man muss immer seiner Zeit voraus sein, wenn man erfolgreich sein möchte.

Es ist auch das Zeitalter der modernen Technologien – ohne die geht heutzutage gar nichts mehr. Und: Es ist das Zeitalter der Frauen. Frauen übernehmen die Macht, werden immer stärker. Männer dagegen werden immer schwächer.

Für Männer sieht's zurzeit also nicht gut aus?

Nein, die müssen sich anstrengen! (lacht) Sie begeben sich mehr und mehr in die Obhut der Frauen. Man sieht's ja, wenn man sich in der Welt, in der Gesellschaft umsieht: Frauen befreien sich, kämpfen für ihre Rechte. Es gibt sehr viele alleinerziehende Mütter. Frauen drängen an die Front. Gut so!

Welchen Sternzeichen kommt das Wassermann-Zeitalter tendenziell entgegen?

Natürlich allen voran dem Wassermann, der Hals über Kopf lebt und dem nichts schnell genug gehen kann. Dem Schützen gefällt das auch, er kann sich ja nicht festnageln. Auch Zwillinge sind sehr neugierig, ebenso profitiert der Löwe, der immer offen für etwas Neues ist, vom Wassermann-Zeitalter.

Sternzeichen, die sich mit der Schnelllebigkeit schwer tun, sind: Fische, Krebse (leben in der Vergangenheit, nie in der Zukunft) und natürlich die Waage, die mit schnellen Entscheidungen nicht umgehen kann.

Und wie sieht's mit den restlichen Sternzeichen aus?

Steinbock, Stier und Jungfrau gehen passabel mit, suchen sich ihre Nische. Sie sind Mitläufer.


"Pluto wirkt zerstörerisch auf Erde"

Blicken wir auf 2011 zurück: Es war ein sehr aufwühlendes Jahr, denkt man zum Beispiel an die Umbrüche in der arabischen Welt, an die Finanzkrise, Fukushima oder den Anschlag in Oslo. Wie erklären Sie derlei Umbrüche und tiefgreifende Ereignisse aus astrologischer Sicht?

Pluto steht im Zeichen des Steinbocks. Der Steinbock ist das erdige Prinzip, also der Planet Erde, während Pluto der Zerstörer ist. Und, nicht zu vergessen: Steinbock steht auch für die EU.

Ab März 2011 stand auch der Uranus im Zeichen des Steinbocks. Uranus steht für das plötzlich Zerstörerische. Durch Pluto und Uranus ist die Erde aus den Fugen geraten. Man sah es an den schrecklichen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen oder die Fukushima-Katastrophe.

Uranus ist dann weiter in den kriegerischen Widder gewandert: Die arabische Welt brach zusammen, Leute gingen auf die Straße, ließen sich nichts mehr gefallen, kämpften.


"Finanzkrise noch lange nicht vorbei"

Und wie erklären Sie sich die Eurokrise?

Der Euro ist im Zeichen des Steinbocks geboren. Steinbock steht also nicht nur für die Erde, sondern auch für die EU, den Euro. Pluto wirkt zerstörerisch darauf, genauso wie Uranus. Es schaut nicht gut aus für den Euro.

Dürfen wir uns 2012 auf ruhigere Zeiten freuen?

Die zweite Jahreshälfte wird sehr schwierig werden. Saturn wechselt in den Skorpion (Österreich ist Skorpion). Saturn steht für Einschränkungen, Rückzug, Destruktion. Spätestens dann wird es keine Diskussionen mehr geben, ob wir sparen müssen oder nicht. Es wird so kommen, die Zeit wird es zeigen. Auch der Regierung wird nichts anderes übrig bleiben als zu sparen.

Außerdem beginnt der Saturn, in Opposition zum Stier, sprich: den Banken, zu stehen. Heißt: die Banken werden angegriffen, auf sie kommen schwierige Zeiten zu. Die Finanzkrise ist noch lange nicht vorbei.


"Habe meine Freiheit hart erkämpft"

Wie haben Sie persönlich das Jahr 2011 erlebt?

Ich kann mich nicht beklagen. Ich bin gesund, beruflich bin ich ausgelastet. Ich habe keine großen Erwartungen, ich brauche keinen Jet, keine Yacht oder keine monatelangen Reisen. Auch komme ich ohne Facebook aus! Lieber treffe ich mich mit Freunden oder gehe meiner Arbeit nach.

Haben sich astrologische Prognosen bezüglich Ihres Privatlebens erfüllt?

Da gibt es keine Prognosen. Ich bin Single und bleibe Single. Was soll da passieren? Dieses Thema ist für mich abgehakt – Gott sei Dank! Ich habe mir meine Freiheit hart erkämpft. Ich bin glücklich und mit meinem Leben sehr zufrieden.


"Wegweiser des Lebens"

Themenwechsel: Sehr viele Menschen haben Vorurteile gegenüber der Astrologie, nehmen sie nicht ernst. Was halten Sie diesen Skeptikern entgegen?

Mit dieser Kritik kann ich sehr gut umgehen. Denn genau die Menschen, die über Astrologie schimpfen, haben noch nie einen Astrologen besucht. Sie wissen nicht, welch große Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung die Astrologie bietet. Außerdem: Die zu Beginn größten Skeptiker sind mittlerweile meine treuesten Kunden.

Was kann die Astrologie im besten Fall im Leben eines Menschen bewirken?

Die Astrologie ist Wegweiser des Lebens. Sie zeigt persönliche Lebensphasen und Begabungen auf, kurz: Wo stehe ich in meinem Leben? Wo soll ich hingehen? Die Astrologie kann hier helfen.

Interview: Manuel Simbürger

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