Die heimischen Universitäten stehen im internationalen Vergleich schlecht da - die Folge vieler hausgemachter Probleme, erläutert Jasmin Bürger in den "Oberösterreichischen Nachrichten":
Weltklasse und Österreichs Unis - für Bürger schon lange keine logische Assoziation mehr. Denn der Graben zwischen den heimischen Hochschulen und der internationalen Elite könnte nicht tiefer sein.
Noch immer, so die Autorin, ist die Zahl von Akademikern in Österreich gering - und das trotz hoher Studentenzahlen. Noch immer brechen viel zu viele Studenten ihre Ausbildung auf halber Strecke ab. Dass vor diesem Hintergrund über Zugangsbeschränkungen und höhere Studiengebühren diskutiert wird, ist für Bürger notwendig und verständlich - aber auf welchem Niveau!
Beispiel Studiengebühren, zitiert sie: Die ÖVP möchte diese erhöhen, die SPÖ nicht. Heißt, das Thema ist damit ersatzlos gestrichen von der Tagesordnung. Und so verhalte es sich auch bei allen anderen heiklen Fragen rund um das Uni-System, schließt Bürger: "Die Regierung hat keine Lösungen für die Uni-Probleme."

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