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Gesundheitskolumne II

Dr. Erdal Cetin

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Manche Äpfel schmecken erst nach längerer Lagerung

11.01.2012 - 14:26
Dunkelrot-orange Pracht: Apfel der Sorte Braeburn© APA (dpa/gms/BVEO)Dunkelrot-orange Pracht: Apfel der Sorte Braeburn

Nicht jeder Apfel eignet sich zum sofortigen Verzehr. Manche müssen erst einige Zeit lagern, damit sie richtig gut schmecken. Daher haben Äpfel derzeit Hochsaison, obwohl sie bereits vor Monaten geerntet worden sind, erklärt die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen für Obst und Gemüse (BVEO).

Während der Lagerung wird die im Obst enthaltene Stärke abgebaut und in Zucker umgewandelt - aus manchem im Herbst säuerlich schmeckenden Apfel wird so mit der Zeit ein süßer. Dazu zählen zum Beispiel die Sorten Braeburn, Golden Delicious und Boskoop. Sie werden laut BVEO bei der Ernte wegen der noch nötigen Lagerung als pflückreif bezeichnet, im Unterschied zu genussreifen Äpfeln wie Rubens oder Cox Orange, die gleich vom Baum weg gegessen werden können.

Wer Äpfel nicht nur pur essen, sondern sie etwa zu Kuchen oder Mus verarbeiten will, kann zwar im Prinzip jede Sorte nehmen. Dennoch gibt die BVEO spezielle Empfehlungen: Boskoop zum Beispiel sei wegen seiner ausgeprägten Säure sowie seines festen Fruchtfleischs ideal als Koch- und Backapfel. Der süße, wenig säurehaltige Fuji dagegen eigne sich besonders als Tafelapfel oder klein geschnitten als Zutat im Waldorfsalat. Für jede Verwendung biete sich die Jona-Gruppe (Jonagold und Jonagored) an.

(APA/dpa)

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