Bananen werden hierzulande meist für Süßspeisen verwendet. Neben Bananensplit finden sie sich in zahlreichen Dessertvarianten, in Joghurt oder Topfen, Vanillecreme oder Parfait. Viel Köche haben ihre ganz eigenen Bananen-Variationen
"Bei uns gibt es im Winter ein Eis mit Bananen, schwarzem Trüffel, winterlichen Gewürzen, Limonen, Curry und braunem Rohrzucker", sagt der deutsche Sternekoch Michael Beck. "Mein Favorit sind mit braunem Zucker karamellisierte Bananenscheiben mit Orangen, Zimt, Tabasco und Rum", sagt der Koch und Kochschulbetreiber Mirko Reeh.
In einen Mantel gehüllt bleibt die Konsistenz der Früchte erhalten. "Ich wickele sie gerne in Frühlingsrollenteig und backe sie aus. Oder ich serviere Tempura von Bananen in einem Curry-Zimt- Teig", sagt Beck. Eingepackte Bananen machen sich nicht nur als Dessert gut. Sie können auch mit scharfen Gewürzen von Curry bis Ingwer und Chili in die pikante Richtung interpretiert werden. Anregungen für pikante Gerichte finden sich in der karibischen und südostasiatischen Küche.
Wird die Banane für den rohen Verzehr erworben, folgt jeder seiner Vorliebe: Der eine schwört auf unreife grüne Bananen, der andere auf Sommersprossen. Alle Bananen werden grün geerntet und reifen später nach. "Die Umwandlung von Stärke in Zucker wird erst nach der Ernte gestartet", erläutert Laura Groche, Ernährungsreferentin bei der Verbraucherinitiative in Berlin. "Deshalb schmecken Bananen umso intensiver und süßer, je reifer sie sind."
(APA/dpa)

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