Quelle: ZAMG

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Bald auch Bier und Wein bei Starbucks

05.12.2014 - 10:17
Starbucks-Chef Schultz ortet eine „seismische Verschiebung" im Konsumverhalten. Neben Sandwichs und Häppchen, sollen in einem Viertel aller US-Filialen deshalb auch Wein und Bier angeboten werden.
Wein und Bier bei Starbucks© APA (dpa/DBB)Wein und Bier bei Starbucks

Starbucks dürfte sich den Erfolg der Strategie der Ausweitung des Kerngeschäfts von McDonalds zum Vorbild genommen haben. So wie McDonalds mit McCafe seine Zielgruppe erweitern konnte und damit nun zusätzliche Umsätze lukriert, plant Starbucks nun den entgegengesetzten Weg. Starbucks möchte zukünftig nicht nur Kaffee  anbieten, sondern seine Umsätze in den nächsten fünf Jahren durch Snack-Verkäufe verdoppeln.

Starbucks-CEO Howard Schultz stellte bei einer Investorenkonferenz fest: „Eine seismische Verschiebung im Konsumentenverhalten ist unterwegs und bietet gewaltige Chancen." Demnach wird Starbucks bereits 2015 hunderte zusätzliche Shops eröffnen, in denen es Sandwiches und andere Häppchen geben wird. Zusätzlich setzt das Unternehmen verstärkt auf alkoholische Getränke. Bis 2019 soll in 20 bis 25 Prozent aller US-Filialen Bier und Wein angeboten werden. Ergänzt soll der Wachstumsplan durch ein Lieferservice und Bestellungen über eine Smartphone-App werden. Unterstützt sollen die ambitionierten Wachstumsziele von der Ende 2012 übernommenen Marke Teavana und ihren Tee-Bars werden.

Lieferung von Kaffee ins Büro

Anstatt in eine Starbucks-Filiale zu müssen, sollen Kaffee, Cookies und Muffins in Zukunft direkt an den Schreibtisch der Kunden geliefert werden. Das Projekt hat von Schultz den launigen Titel „E-Commerce auf Steroiden" erhalten. Nach einer Testphase in den USA im kommenden Jahr, ist ein Roll-Out nach Europa und in den Rest der Welt geplant.

(relevant Redaktion)

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