Quelle: ZAMG

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Dr. Erdal Cetin

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Gestaltungsvarianten der Nassbereiche von Bädern

02.05.2017 - 09:22
Moderne Badezimmer entwickeln sich immer mehr zu Wellnessoasen. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen es hauptsächlich darauf ankam, sich dort sauber machen zu können. Heute spielt der Wohlfühlfaktor im Badezimmer eine ebenso große Rolle. Bei aller Ästhetik muss jedoch die Funktionalität erhalten bleiben. Um die Nassbereiche im Badezimmer gleichzeitig ansprechend und funktional zu gestalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. In diesem Artikel lernen Sie fünf Varianten kennen.
© bombaert/clipdealer.de

Beliebte Alternativen zu Fliesen

Da Schimmel im Badezimmer in vielen Haushalten ein Problem ist, wenden sich die Bewohner bei einer Badrenovierung inzwischen häufig von Fliesen ab und greifen zu anderen Materialien.

 Um den Nassbereich von Bädern zu gestalten, haben sich diese fünf etabliert:

1. Besonders an den Fugen der Fliesen ist die Gefahr groß, dass sich vermehrt Schimmel bildet. Im Umkehrschluss bietet es sich an, seinen Nassbereich so einzurichten, dass möglichst wenige Fugen entstehen. Einfach zu realisieren, ist ein fugenloses Bad mit Wandpaneelen. Ein weiterer Vorteil bei Wandpaneelen ist, dass sie 100 Prozent wasserfest und leicht zu reinigen sind. Außerdem sind sie in unzähligen Farben und Designs erhältlich, sodass sich jeder Stil im Bad verwirklichen lässt.

2. Ähnlich wie Wandpaneele funktioniert die Montage von Glaspaneelen an einer Wand. Glas zeichnet sich ebenso durch seine leichte Reinigung und Wasserfestigkeit aus. Vor allem im Nassbereich ist aber darauf zu achten, dass Kalkablagerungen schnell zu sehen sind.

3. Auch wenn es relativ selten eingesetzt wird, ist es möglich, die Wände im Badezimmer zu verputzen. Zum einen gibt es spezielle Anstriche, die dafür sorgen, dass eine hohe Nassabriebbeständigkeit entsteht, eine weitere Variante ist Tadelakt. Unter Tadelakt versteht man einen antiken marokkanischen Kalkputz. Bei der Verarbeitung entsteht ein spezieller Glanzeffekt, zusätzlich weist der Putz eine hohe Festigkeit auf und ist wasserfest.

4. Noch immer relativ unbekannt ist es, Holz im Badezimmer einzusetzen. An den Wänden, die sich nicht in direkter Nähe zu Dusche oder Badewanne befinden, ist es möglich, unbehandeltes Holz einzusetzen. Durch die offenen Poren nimmt das Holz überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft auf, gibt sie später wieder ab und fördert dadurch ein gesundes Raumklima. Wer Holz im Nassbereich bevorzugt, wird bei wasserfesten Wandpaneelen in Holzoptik fündig.

5. Für eine ländliche Atmosphäre eignet sich ungeschliffener Naturstein im Bad hervorragend. Wer es edler bevorzugt, greift zu Marmor oder geschliffenem Kalkstein. Um Flecken zu vermeiden, ist bei diesen Steinen eine Imprägnierung notwendig. Wer einen unkomplizierten Umgang bei der Pflege der Natursteine sucht, greift beispielsweise zu Granit.

 Bei allen fünf Gestaltungsvarianten ist darauf zu achten, dass das Anbringen der Materialien vorzugsweise durch einen Fachmann erfolgt. So ist gewährleistet, dass die Bewohner viele Jahre Freude an ihrem neuen Badezimmer haben.

 (relevant Redaktion)

 

 

 

 

 

 

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