Quelle: ZAMG

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Dr. Erdal Cetin

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Der Boden - die Basis jeder Raumgestaltung

17.12.2014 - 14:57
Holz ist zwar der Klassiker im Privatbereich, aber genauso lebendig wie das Material sind auch die Trends im Interieurdesign.
Geometrische Muster vermitteln eine kühlere Ästhtetik.© Parkett-Store24.deGeometrische Muster vermitteln eine kühlere Ästhtetik.

Während sich viele Menschen sehr präzise Gedanken über die Ausgestaltung und die Auswahl der Wanddekoration, der Möbel oder dem allgemeinen Design machen, verlieren sie den Boden buchstäblich aus den Augen. Dabei ist es gerade diese Fläche, der eine besondere Rolle für die gesamte Raumstimmung zukommt.

 

Holz ist nicht nur Holz

Holzböden sind - abgesehen von der Küche und Nassbereichen - in Privatwohnungen immer noch das beliebteste Material. Oft wird jedoch übersehen, dass es sich dabei um ein Naturprodukt handelt, das je nach Verarbeitung, Ausgangsmaterial und langfristiger Behandlung vollständig unterschiedliche Eigenschaften aufweisen kann.

Wichtig sind bei einem Bodenbelag insbesondere zwei unterschiedliche Faktoren: Zum einen ist das natürlich die Optik, zum anderen aber auch einfache physikalische Merkmale und insbesondere der Härtegrad und die Durchlässigkeit. Zudem gibt es auch noch unterschiedliche Nutzungsklassen bei Laminat, auf die beim Kauf geachtet werden sollte. Diese wiederum sind abhängig von der gewählten Holz- und Bodenart -  ein Eichenlaminat ist eben beispielsweise nicht mit einem Laminat aus Fichte vergleichbar.

 

Alternativen werden oft übersehen

Es muss nicht immer Holz sein. Böden aus Kunststoff haben zwar in Privathaushalten einen schlechten Ruf und ihnen wird oft nachgesagt, dass sie steril oder sogar billig wirken. Das stimmt allerdings nur eingeschränkt, denn die triste PVC-Ästhetik der 70er Jahre gehört mittlerweile schon lange der Vergangenheit an, und heute werden auch im Design ganz andere Anforderungen an die Produkte gestellt. In diesem Bereich sind deshalb große Unterschiede möglich und die Auswahl reicht von einem traditionellen einfarbigen Aussehen über Imitate von Stein oder Holz bis hin zu bunten Spielflächen. Andere Werkstoffe wie etwa Kacheln hingegen wirken grundsätzlich kühl und fühlen sich auch tendenziell so an - das ist naturgemäß nicht jedermanns Sache.

 

Die Wirkung auf den Raum

Bei Böden gilt es unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen, die die Wahrnehmung eines Raumes deutlich beeinflussen können. Der erste ist das Muster. Viele geometrische Figuren wirken eher streng, Rundungen, Kurven oder Kreise können diesen Eindruck jedoch aufbrechen. Die Farbwahl ist extrem wichtig. Dunkle Farben und auch Hölzer führen dazu, dass ein Raum kleiner wahrgenommen wird, je nach Spielart aber auch freundlicher bis heimeliger wirkt. Für Schlafzimmer eignen sich deshalb eher dunkle Hölzer wie beispielsweise geräucherte Eiche und Walnuss.

Gerade Korridore und Arbeitszimmer brauchen hingegen helle Farben - etwa Esche, Buche oder Ahorn. Diese gestalten den Raum nicht so beengend, was vor allem für ein eingerichtetes Büro zu empfehlen ist.

 red/ag

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