Kartoffeln fristen immer noch ein unauffälliges Dasein in den Gemüseregalen der Supermärkte. Doch die Knollen haben sich inzwischen vom Arme-Leute-Essen zur feinen Beilage, die auch viele gesundheitliche Vorzüge bietet, gemausert.
Nach Aussage der Ernährungswissenschafterin Clauda Küpper ist jede Kartoffel ein Kraftpaket: Hochwertiges Eiweiß, viel Vitamin C, kein Fett und Cholesterin, kaum Harnsäure, wenig Natrium, ein hoher Eisen-und Kaliumgehalt sowie ausreichend Ballaststoffe sprechen für die "tolle" Knolle - sofern sie fettarm und am besten in der Schale zubereitet wird.
Die Kartoffeln sollten zwar mit Schale gekocht, aber ohne Schale gegessen werden. Denn gerade bei hoher Lichteinwirkung können sich unter der Schale gesundheitsschädliche Substanzen bilden. Keimlinge und grüne Stellen sollten zusätzlich zur Schale großzügig entfernt werden. Auch beim Kochen oder Braten wird der Gehalt der schädlichen Stoffe nicht verringert. Da die Kartoffelschale beim Kochen vor dem Verlust wasserlöslicher Vitamine und Mineralstoffe schützt, sollte sie erst danach entfernt werden.
(APA/dpa)

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